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Weitere Schritte zur Rettung der Brücke
Seit 14 Tagen liegen die Vordrucke für Sponsoring-Verträge vor. „Es hat eine Weile gedauert, bis die Vordrucke ordnungsgemäß in Zusammenarbeit mit den zuständigen Ämtern erarbeitet werden konnten. Jetzt hoffen wir, dass sich an der Spendenaktion Gewerbetreibende beteiligen, die das als Werbekosten absetzen können“, berichtet der Fleether Frank Rahn, einer der Aktivisten für den Wiederaufbau der Brücke. (Er ist auch Ansprechpartner für die Brücke, bei ihm gibt es die Vordrucke, Rufnummer 039833 20556).
Ein zweiter Hoffnungsschimmer ist die Einordnung des Fleether Brückenprojekts in die Liste der Vorhaben Mirows (Fleeth ist Ortsteil), die im Rahmen des Konjunkturprogramms des Landes eingereicht werden sollen. Dort winkt eine sehr hohe Förderung, erklärt Frank Rahn, der aber keine übertriebenen Hoffnungen hegt und darum auch konsequent die Spendenbemühungen fortführt.
Zum Wiederaufbau der Brücke gab es einen Beschluss der Mirower Stadtvertreter, nach dem die Stadt die Förderanträge stellt, wenn die Bürger die Eigenmittel durch Spenden aufbringen. Die Gesamt-Investitionssumme beträgt rund 50 000 Euro, 12 500 Euro Eigenmittel sind aufzubringen. Bislang sind 10 000 Euro geschafft. 5000 Euro gab ein Bewohner der Bungalowsiedlung für die Vorplanung, weitere 5000 Euro kamen bisher durch Spenden zusammen. Bleiben noch 2500 Euro, rechnete Frank Rahn gestern vor.
Von der Brücke stehen nur noch die Pfähle, nachdem das Staatliche Amt für Umwelt und Natur Neubrandenburg (StAUN), dem die Brücke gehörte, im Juli 2006 große Teile aus Haftungsgründen hatte abreißen lassen. Das führte zu großem Unmut in Fleeth. Auf die Pfähle, nur fünf müssten erneuert werden, könnte der Oberbau montiert werden. „Ein entsprechendes Gutachten weist aus, dass das möglich ist. Wir plädieren für Lärche, um die Folgekosten möglichst niedrig zu halten, weil sich diese Holzart gut hält“, erläutert Frank Rahn. Er steht übrigens im Kontakt mit Hans-Joachim Hoffmann, dem Initiator für den Wiederaufbau der Brücke über die Drosedower Bek.
Gefragt sind nicht nur Gewerbetreibende als Spender, sondern auch Privatpersonen. Spenden bitte auf das Konto 3000 3815 der Stadt Mirow, Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, BLZ 15051732.
Quelle: Nordkurier vom 11.02.2009




