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Ferienspiel-Kinder auf Exkursion im Winterwald


Mirow. Warum ist es bei diesem Winterwetter im Wald nicht ganz so kalt, sondern immer 1 bis 2 Grad milder als auf freiem Feld?

Das war die erste Frage, die Fred Westphal vom Forstamt Mirow den 19 Ferienspiel-Kindern stellte, als sie sich auf die Beine machten zur Exkursion in den Wald. Weil die Mädchen und Jungen nicht sofort darauf kamen, stellte er die Mädchen und Jungen aus der Mirower Schule dicht zusammen. Bis die in der Mitte feststellten, dass der kalte Wind nicht mehr an sie herankam – sie waren genauso wie die Bäume im Wald ein Windschutz.
Winterspaziergänge durch den Wald bietet das Forstamt Mirow nun schon traditionell an für Kinder der Grundschule, berichtete Fred Westphal am Rande. Dabei können die Kinder spielerisch und mit Spaß mitten in der Natur lernen, wie das Leben im Wald funktioniert und was die Kinder im Wald machen können und was lieber nicht. Also: ruhig auf den Wegen gehen und alles aufmerksam beobachten. So aber nicht: Lärmen, Tiere erschrecken und Zweige abbrechen. Genau das wurde den Kindern vermittelt.
Mit Blick auf die diesjährigen Ferienspiele an der Mirower Grundschule, die gestern zu Ende gingen, ist die Schulsozialarbeitern Silke Hirnschall, die die Spiele leitete, ganz begeistert: „Die Kinder sind eine tolle Truppe, alles, sogar das Abwaschen, hat Spaß gemacht, weil alle mitmachten.“ Ihr zur Seite stand Annette Locker, die Mutter eines der Ferienspiel-Kinder ist und auf 1-Euro-Basis an der Grundschule arbeitet. Den Ausflug in den Wald fand sie genauso gut wie die Fahrt zum Wesenberger Kino. Dort sahen alle den Film „Stella und der Stern des Orient“. Das war ein Geheimtipp der Kino-Eigentümerin Christiane Bongartz – und sie versteht ’was vom Film, so dass die Kinder voll auf ihre Kosten kamen, erzählte die Schulsozialarbeiterin.
Als Dankeschön für den interessanten Waldspaziergang schenkten die Kinder Fred Westphal einen selbst gebastelten Vogel. Der Name war schnell gefunden – Rudi wurde er getauft. Jetzt kann der den Forstmann in seinem Auto an den Ausflug mit den 19 Mädchen und Jungen erinnern.

Quelle: Nordkurier vom 14.02.2009




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