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Blau und Terrakotta als bevorzugte Farben gewählt
„Beim größten Briefkasten – zumindestens in Drosedow – haben wir die Farbe für den Hausanstrich schon einmal vorgestestet.
Drosedow. „Beim größten Briefkasten – zumindestens in Drosedow – haben wir die Farbe für den Hausanstrich schon einmal vorgestestet. Dem Anschein nach gefällt dieser Briefkasten den Vorbeikommenden, bleiben sie doch meist davor stehen und bestaunen ihn. Übrigens, ein Fach des ,Häuschens‘ wurde von Vögeln besetzt und zum Brutkasten umfunktioniert – das ist für uns o.k.“, so Petra Maaß. „Petra und ich sind ein gutes Team, sie hat meist die Ideen und die Vorstellungskraft, wie es aussehen wird, und ich setze diese Ideen dann handwerklich um. Beim Zaun und einigen anderen Arbeiten war ich eher skeptisch, wie es zum Schluss aussehen wird, doch bis jetzt ist immer etwas Schönes dabei herausgekommen,“ berichtet Lutz Böhm. „Den Zaun wollte Petra hoch und blau haben – hoch wegen der Rehe, die uns sonst immer die Pflanzen vom Grundstück stibitzen. Und blau wegen der Farbkombination zu unserem Haus. Er sollte aber auch nicht zu dicht und wuchtig wirken. Ja, Petra gibt genaue
Richtlinien an, wenn etwas Neues entstehen soll – glauben Sie mir, das ist nicht immer einfach auszuführen“, lacht Lutz Böhm.
„Aber du bist für unsere Ideen der beste Handwerker und machst aus wenigen Mitteln genau das, wofür wir uns dann nach gemeinsamer Beratung entschieden haben. Dass es gefällt, beweisen die interessierten Urlauber, die am Grundstück stehen bleiben und gucken“, erwidert Petra Maaß ganz stolz.
Mit den getöpferten Pfahlaufsätzen ist wieder eine kleine Besonderheit in Drosedow zu betrachten. Petra Maaß, die in Wesenberg schon seit Jahren einen Töpferkursus leitet, ist eine begeisterte Hobbykeramikerin. Das spiegelt sich auch besonders im Haus wider. Bevor sie Geschirr kauft, überlegt sie erst, ob sie es nicht einfach selbst herstellen kann. So kann man bei einem Besuch von keramischen Unikaten essen und zu der Erkenntnis gelangen, es muss nicht immer eine teure Marke sein.
Quelle: Nordkurier vom 01.11.2007




