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Bauarbeiten am Johanniterzentrum beginnen
Gegenwärtig sind Mitarbeiter der Gesellschaft für Hoch- und Ingenieurbau mbH Neustrelitz (GHI) dabei, die Fundamente zu unterfangen, berichtet Bauleiter Johannes Preuß von der GHI. Das heißt, dass die Fundamente, die sich bisher 60 Zentimeter unter die Oberkante des Geländes befinden, auf 80 Zentimeter tiefer gelegt werden – eine schwere Arbeit, die die GHI-Mitarbeiter dabei mit dem Presslufthammer zu leisten haben. Danach erhalten die Kellerräume neue Bodenplatten.
Äußerlich hat sich das Gebäude, das zu DDR-Zeiten ein Landambulatorium war, noch nicht verändert. Im Innern aber sind inzwischen die Entkernungsarbeiten fast schon abgeschlossen. Fußböden und Türen wurden entfernt, die Voraussetzungen für den folgenden Innenausbau sind geschaffen.
Christina Rode vom federführenden Architekturbüro Christina Rode in Gottmannsförde (bei Schwerin) betonte, dass die Errichtung des Johanniterzentrums für Mirow so wichtig ist, weil die Gründung des Ortes auf die Johanniter zurückgehe und sie seit Jahrhunderten Teil der Geschichte des Ortes sind. Vorgesehen ist, das Zentrum bis Ende Oktober fertig zu stellen. Dann befinden sich im Haupt- und im neu entstehenden Nebengebäude 16 seniorengerechte Wohnungen. In das Hauptgebäude zieht die JUH-Sozialstation ein. Als weiteren Vorteil des neuen Zentrums wertet Christina Rode, dass es sich mitten in der Stadt befindet.
Quelle: Nordkurier vom 20.02.2009




