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Unternehmerforum in Mirow
Landesgeschäftsführer Wolf Arnold vom Unternehmerverband Deutschlands e. V. hatte gemeinsam mit dem Neustrelitzer BERATERhaus zu einer Folgeveranstaltung in den Veranstaltungsraum des Fenster- & Türenbau Edwin Kubasch GmbH nach Mirow ins Gewerbegebiet im Peetscher Weg eingeladen. Rede und Antwort stand in erster Linie Bürgermeister Norbert Pape (CDU). Aber auch andere Politiker, wie der Landtagsabgeordnete Michael Körner (SPD), ergriffen das Wort.
Bereits vor einem Jahr hatten sich die ortsansässigen Unternehmer und Gewerbetreibenden an selber Stelle versammelt und dem Bürgermeister ihre Probleme mitgeteilt, damals unter dem Motto: „Was hemmt die Ausübung der unternehmerischen Tätigkeit in Mirow“. Unter anderem wurde die Forderung aufgestellt, dass bei kommunalen Bauvorhaben die Aufträge in Mirow bleiben müssten. Eine Forderung, die diesmal wiederholt wurde.
Eines der stark diskutierten Themen war beim ersten Treffen aber auch der Wunsch und die Notwendigkeit von mindestens einer separaten Abfahrt fürs Gewerbegebiet, die im Zuge von Kreisstraßen- und Ortsumgehungsbau installiert werden sollte.
Doch bis zum heutigen Tag ist es beim Wunsch der Unternehmer geblieben. Wie Bürgermeister Norbert Pape (CDU) schilderte, seien seine Anfragen bei Straßenbauamt Neustrelitz und anderen Institutionen bislang erfolglos verlaufen. Die Antwort, die er vom Straßenbauamt erhielt, lautete, dass „die Anbindung nicht in Erwägung gezogen würde auf Grund des geringen Verkehrsaufkommens in diesem Bereich“, so die Darlegung des Bürgermeisters. Er wolle aber dran bleiben und auch den Landkreis in die Bemühungen einbeziehen, kündigte Pape an.
Diesbezüglich kam der Hinweis aus der Runde, dass das Gewerbegebiet einst mit 80-prozentiger Förderung entstanden sei und es deshalb auch eine Verpflichtung gebe, den Leerstand zu vermeiden und die Attraktivität zu steigern. Mit einer besseren Verkehrsanbindung würde das erreicht, hieß es.
Michael Körner, der sich an dieser Stelle einschaltete, kündigte an, dass er bereits nächste Woche am Dienstag mit dem Schweriner Verkehrsminister Volker Schlotmann (SPD) zusammentreffe. Dann wolle er das Problem ansprechen. Er regte an, dass zu diesem Zeitpunkt auch ein Brief des Bürgermeisters auf die Reise nach Schwerin gehen sollte, um dem Ansinnen Nachdruck zu verleihen. Körner teilte mit, dass – sobald die Linienführung für Mirow feststehe – ein Ortstermin, bei dem die Linienführung vorgestellt werde, seitens des Verkehrsministeriums zugesagt sei. „Straßenbauprojekte werden zwar nach Verkehrsdichte entschieden, sie werden aber auch immer politisch entschieden“, machte Körner deutlich.
Quelle: Nordkurier vom 26.02.2009




