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Zwei junge Männer werden ihre eigenen Arbeitgeber
Der gelernte Landmaschinenschlosser beschäftigt sich jetzt mit der Ausrüstung von Veranstaltungen und Holzgestaltung. Er teilt sich die Werkstatt im Gewerbegebiet Drosedower Weg in Wesenberg mit Jörg Hensel, der sich vor einem Jahr auf die eigenen Beine stellte. Sie arbeiten viel zusammen, sind aber beide selbstständig. Jörg Hensel ist gelernter Elektriker und befasst sich mit etwa den gleichen Geschäftsfeldern wie Jan Rehfeldt.
Ihre gemeinsame Arbeit wird am besten durch die von ihnen gebauten Spielplätzen sichtbar. Beispiele sind die Anlagen an der Grundschule Mirow, an der Kanumühle Wesenberg und am Familienzentrum Mirow. Dort kann man sich ein Bild von ökologisch orientiertem Bauen machen. Das Baumhaus mit Kletterparcours, das Jörg Hensel im vergangenen Jahr gemeinsam mit Jugendlichen und Hortkindern des Familienzentrums baute, ist ein Themenspielplatz. Den Kindern bietet er ein interessantes Umfeld für gemeinsames Spielen.
Während sich Jan Rehfeldt und Jörg Hensel in der Nebensaison mehr mit Holzgestaltung befassen, um auch dann Einnahmen zu haben, sind in der Saison die Veranstaltungen ihr Feld. Zum Beispiel verleihen sie Riesentipis aus schwedischer Produktion, die sie auf- und abbauen. Zu Ostern wird so ein Tipi wieder an der Kanumühle in Wesenberg stehen. Floßtouren haben sie in der Vergangenheit ebenfalls angeboten, diese Sparte wollen sie aber nicht mehr weiterführen. „Das frisst zu viel Zeit, wir haben genug mit unserer anderen Arbeit zu tun“, sagt Jörg Hensel.
So zum Beispiel mit einem großen Spielplatz-Projekt, mit dem sie gerade in Steinmühle beschäftigt sind. Oder mit dem Holzmachen, 80 Prozent ihres Bedarfes schlagen sie selbst. Auch, um es in ihrer Werkstatt zu stabilen Festzeltgarnituren und Naturholz-Gartenmöbeln zu verarbeiten. Und Jan Rehfeldt baute einen Wegweiser- Baum, der gerade auf der Bremer Reisebörse ein Hingucker war.
Quelle: Nordkurier vom 26.02.2009




