Informationen

Neuigkeiten


Veranstaltungen


Frage des Monats: Wie erkunden Sie die Kleinseenplatte?



Banner
Banner
Banner

Wettervorhersage



Neuigkeiten im Archiv

„Der Stadtkern ist heute ein Kleinod“


Wesenberg. Die Sanierung des Wesenberger Rathauses ist das letzte Vorhaben an einem öffentlichen Gebäude im Rahmen des Stadtsanierungsprogrammes, das im kommenden Jahr endet, berichtete Bürgermeister Helmut Hamp (BfW).

Wenn die Stadtvertreter während ihrer nächsten Sitzung am Donnerstag, dem 26. Februar, der Rathaus-Erneuerung zustimmen, kann es starten (im Juni 2008 waren noch Abriss und Neubau beschlossen worden). 115 000 bis 120 000 Euro an städtischen Eigenmitteln würden in das Projekt einfließen, hinzu kommt eine gleichgroße Summe aus dem „Sanierungstopf“, sagte der Bürgermeister.
Gleichzeitig zog er Bilanz über das Stadtsanierungsprogramm, das seit 1992 läuft: „Der Stadtkern ist heute ein Kleinod, weil das Zentrum der 756 Jahre alten Planstadt in seiner Struktur erhalten und in der Substanz erneuert wurde“, erklärte Helmut Hamp. Die Straßenbaumaßnahmen im Sanierungsgebiet seien bereits abgeschlossen. Dringender Erneuerungsbedarf bestehe noch an zehn bis 15 Gebäuden, das aber würden die Eigentumsverhältnisse verhindern, erklärte Helmut Hamp. Bis zum Ende des Sanierungszeitraumes gebe es noch Förderung für Dach, Fassade und Fenster.
Ein Teil der Innenstadt soll aus dem Sanierungsgebiet herausgenommen werden, dafür werde das Schützenhausquartier und die Fläche bis zum Wasserwanderrastplatz einbezogen. Hintergrund dafür sei einerseits, dass das Quartier bebaubar ist. Andererseits sollen Stadt und Woblitz eine Einheit werden, erklärte der Bürgermeister und ergänzte: „Wie günstig es auf den Tourismus wirkt, wenn Stadt und Gewässer diese Einheit bilden, sieht man zum Beispiel in Malchow im Müritzkreis.“ Im Rahmen des Woblitz-Projektes soll die Verlandung, die sich in den vergangenen 30 Jahren vollzogen habe, aufgehalten werden. Die Begrünung, die Stadt und See optisch trennt und die immer mächtiger wurde, soll ausgedünnt werden. Bis auf ein Gutachten zu den Zugvögeln in diesem Gebiet liegen alle notwendigen Papiere vor, die für das Vorhaben notwendig sind, informierte Helmut Hamp.

 

Quelle: Nordkurier vom 24.02.2009
 




[nach oben] [Feedback] [drucken]