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Mirower Familienzentrum richtet fünf neue Räume her
So ist jetzt der Keller fertig saniert, dort gibt es drei neue Räume: den Bewegungsraum, den Kreativraum und den Sinnesklangraum. Ersterer ist für alle da, die sich, wie der Name schon sagt, bewegen wollen. Er ist für den Kindergarten, den Hort, für Senioren und Sportgruppen da. Demnächst eröffnet dort eine Rückenschule.
Auch der Kreativraum ist für alle Generationen da. Dort wird zum Beispiel das Töpfern weitergeführt, der Brennofen steht schon dort. Möglich sind dort viele anderen kreativen Beschäftigungen, berichtet Edda Augustin, Leiterin des Familienzentrums. Was noch fehlt, sind zwei Werkbänke, an denen Kinder sägen, feilen, bohren und andere handwerkliche Fähigkeiten erlernen können, die sie zu Hause nicht vermittelt bekommen – manchmal ganz einfach, weil der Vater nicht mit unter einem Dach wohnt, erklärt Edda Augustin.
Raum drei im Keller ist der Sinnesklangraum. Dort werden die Kinder an die Musik herangeführt. „Sie können ganz in Ruhe mit allen Sinnen zum Beispiel mit der Klangschale ihren Körper kennenlernen“, beschreibt das die Leiterin. Dieser Raum ist aber auch einer der Begegnung von Generationen, denn Senioren lesen dort für Kinder Märchen und Geschichten.
Eine weitere Errungenschaft sind ein Begegnungsraum und die Familienküche. Die Küchenzeile konnte im Rahmen eines Projektes angeschafft werden. Das Geld für die Tische und Stühle gab das Sozialministerium des Landes. „Über diese Gabe sind wir sehr froh“, betont Edda Augustin. Wer sich für die Angebote des Zentrums interessiert oder eine Werkbank zur Verfügung stellen kann sich im Zentrum melden – Rufnummer 039833 20469.
Quelle: Nordkurier vom 05.03.2009




