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Angst um die Mirower Schule


Mirow. Folgender Tagesordnungspunkt der jüngsten Sitzung der Mirower Stadtvertreter sorgte schon im Vorfeld für Unruhe: „Wechsel der Schulträgerschaft für die Grundschule Mirow“.

Wohin könnte sie wechseln? Kommt sie zum Amt, bestehen für sie zwar bessere Möglichkeiten für die Sanierung, weil das Amt eine bessere finanzielle Ausstattung hat als die Stadt Mirow als jetziger Träger, gab Bürgermeister Norbert Pape (CDU) zu bedenken. Wenn aber die Schülerzahl weiter sinke, könnte das Amt aus wirtschaftlichen Gründen den Schulbetrieb auf Wesenberg konzentrieren, wo das Amt bereits Träger der Bildungseinrichtung ist – dann wäre innerhalb kurzer Zeit das Aus für die dritte und letzte Mirower Schule – nachdem Gymnasium und Regionalschule bereits verschwanden. Auch diese Befürchtung existiert, bestätigte Norbert Pape.
Warum beschäftigt sich die Stadtvertretung überhaupt mit einem eventuellen Wechsel der Schulträgerschaft? „Es geht darum, wie am besten der Fortbestand der Grundschule zu sichern ist. Diese Überlegungen gibt es angesichts der seit vielen Jahren sehr angespannten Haushaltslage der Stadt Mirow“, erklärte der Bürgermeister.
Mittlerweile geht er aber davon aus, dass die Stadt aufgrund ihrer jetzt deutlich besseren Haushaltslage (2010 gibt es wahrscheinlich den ersten ausgeglichenen Haushalt seit mehr als zehn Jahren) Träger bleiben könnte und die Sanierung selbst schafft. So wurden im nicht öffentlichen Teil der Sitzung Bauleistungen für die brandschutztechnische Sanierung der Schule vergeben.
Der Tagesordnungspunkt zur Schulträgerschaft wurde während der Sitzung allerdings vertagt, weil weder der Kultur- noch der Hauptausschuss zu diesem Thema bisher beraten konnten. Auf der nächsten Stadtvertretersitzung soll nach Beratung der Ausschüsse die Schulträgerschaft wieder auf der Tagesordnung stehen, sagte Norbert Pape.
 
Quelle: Nordkurier vom 13.03.2009




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