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Töpfern für die Heimatstube


Wustrow. Mit einem Töpfernachmittag hat der Jugend- und Heimatverein Wustrow am Wochenende die örtliche Heimatstube wieder in Erinnerung gerufen, um die es in den vergangenen Monaten recht ruhig geworden war.

Wer sich von dem vorösterlichen Angebot in das ehemalige Schulgebäude locken ließ, in dem sich Heimatstube samt Sakowski-Lesesaal befinden, stellte fest: Nicht Stube, sondern Haus ist es, in dem Erinnerungsstücke vergangener Tage präsentiert werden. Vier große Räume und ein langer Flur sind teils bis unter die Decke mit Relikten früherer Generationen gefüllt, die der ehemalige Lehrer Karl-Friedrich Kehnscherper und seine Helfer über Jahre hinweg zusammen getragen haben.

Hannelore Schock, die auch Wochentags die Heimatstube betreut, führte die Besucher durch die Ausstellung. Schnell wurde klar: Hier ließe sich stundenlang verweilen und trotzdem immer Neues entdecken. Die Lesestube, in der sich auch der Originalschreibtisch des Autors Helmut Sakowski befindet, der Schulraum, das Schlafzimmer, der Haushaltsbereich, die Forstgerätesammlung, die Hausschlachte-Ecke, die Imker-Wand, die Karnevals-Sammlung und und und. Jeder kann hier fast vergessene Gegenstände wiederfinden.

Schon bald wird das Angebot der Heimatstube erweitert. Eine kleine Bibliothek soll eingerichtet werden, erzählte Vereinsmitglied Karin Stößer. Über 300 gespendete Bücher, teils noch in Kisten, lagern bereits im Gebäude. Alles, was noch fehlt, ist ein Regal, um den Lesestoff ansprechend ausstellen zu können. Ist das Möbel da, können sich Wustrower und Gäste in der Heimatstube Bücher ausleihen.

Den Töpferkurs will Hobbybastlerin Karin Stößer schon bald wiederholen, wie sie sagt. Begeistert hatten die Teilnehmer unter ihrer Anleitung Österliches modelliert, das sie in zwei Wochen fertig gebrannt abholen können.

Die Heimatstube Wustrow in der Schulstraße 10 hat donnerstags bis sonnabends von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 10 bis 11.30 Uhr geöffnet.
 
Quelle: Nordkurier vom 23.03.3009




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