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Festsaal und Gartensaal erwarten bald Inselbesucher


Mirow. Nachdem sich im vergangenen Jahr die Beziehungen zwischen dem Residenzschlossverein Mirow und dem Land Mecklenburg-Vorpommern verdüstert hatten, freut sich die Vereinsvorsitzende Sigrun Stahlschmidt, dass sich jetzt offenbar die Zusammenarbeit verbessert.

2008 gehörte der Residenzschloss e. V. zu den drei Vereinen, die dem Land vorwarfen, sich nicht ausreichend um die Schlossinsel zu kümmern (Der Nordkurier berichtete). „Jetzt liegt uns der Entwurf einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem Betrieb für Bau und Liegenschaften (bbl-mv), der das Land vertritt, und uns vor, nach dem es zum Beispiel bereits Mitte April erste Führungen durch Festsaal und Gartensaal im Schloss geben soll, die wir mit absichern“, berichtet Sigrun Stahlschmidt.

Außerdem ist vorgesehen, dass der Verein sich dafür einsetzt, Spenden für einen Konzertflügel einzuwerben. Der soll auch für das vom 12. bis 19. September stattfindende 8. Internationale Festival der Künste eingesetzt werden, das der Residenzschlossverein veranstaltet. Ebenfalls aufgelistet ist, dass der bbl dem Verein Räume für Veranstaltungen wie das Festival zur Verfügung stellt. In diesem Jahr kann der Verein den Festsaal im Schloss wohl noch nicht nutzen, weil die Fluchtwege nicht fertiggestellt sind, erklärt Sigrun Stahlschmidt. Das Kavalierhaus stehe wahrscheinlich auch nicht zur Verfügung, weil dort für die Einrichtung des Welcome Centers gebaut wird.

„Wir gehen davon aus, dass die Kooperationsvereinbarung zustandekommt. Wir würden uns aber noch mehr Flexibilität wünschen“, unterstreicht Sigrun Stahlschmidt.
 
Quelle: Nordkurier vom 24.03.2009




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