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Polnische Partner in Mirow begrüßt
„Im Rahmen der Euroregion Pomerania besteht die Möglichkeit, 85 Prozent Förderung zu erhalten. Bedingung ist, dass man den Antrag gemeinsam mit einem polnischen Partner stellt“, erklärte Thomas Müller, Amtsvorsteher Kleinseenplatte. Manfred Schröder von der Amtsverwaltung, bei dem die Fäden für das Projekt zusammenlaufen, ergänzte, dass das deutsche und das polnische Projekt zusammenpassen müssen. Was der Fall ist – es geht beidseitig um Tourismus-Marketing. „Die Kosten dafür, unsere touristischen Leistungen durch das Marketing wirksamer zu machen, betragen in diesem Jahr 113 850 Euro. Für eine Laufzeit von 18 Monaten wollen wir 85 Prozent davon als Förderung einwerben“, erläuterte Thomas Müller. Natürlich gibt es genaue Vorstellungen für das Projekt, das man mit der Pomerania-Förderung verwirklichen will. „Zum Beispiel für das Marketing auf Messen. Dafür braucht man jetzt nicht mehr nur einfache Flyer, sondern Bücher, um Touristen aufmerksam zu machen.
Wir denken da an einen Spezialwanderführer für die Mecklenburgische Kleinseenplatte“, erklärte Manfred Schröder. Eingesetzt werden sollen Mittel auch für die Internet-Präsentation und einen Imagefilm. Lohnkosten- Förderung für die Spezialisten, die die Materialien erarbeiten, ist auch möglich.
Nach der Unterzeichnung des gemeinsamen Antrags – Führungspartner ist in diesem Fall die polnische Seite – wurden die Gäste zu einem Essen gebeten. Die Partnerschaft mit dem Zweckverband Parseta kam im Jahr 2007 zustande, als Verwaltungschefin Karola Kahl, Thomas Müller und Manfred Schröder zum 15. Jahrestag des Zweckverbandes in das Gebiet von Karlino fuhren. Basis für die Partnerschaft sind Beziehungen, die der Landkreis Mecklenburg-Strelitz mit einer Region im Gebiet von Bialogard hat. Die Parseta ist ein Fluss, der in Kolobrzeg (Kolberg) in die Ostsee fließt.
Quelle: Nordkurier vom 25.03.2009




