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Winterdienst ist startklar
700 Tonnen Streusalz, sieben kombinierte Räum- und Streufahrzeuge, eine Schneefräse, eine Schneeschleuder und sieben Räumfahrzeuge als Reserve sind bei der Straßenmeisterei in Neustrelitz für den Winter einsatzbereit.
Mecklenburg-Strelitz / Müritz. 700 Tonnen Streusalz, sieben kombinierte Räum- und Streufahrzeuge, eine Schneefräse, eine Schneeschleuder und sieben Räumfahrzeuge als Reserve sind bei der Straßenmeisterei in Neustrelitz für den Winter einsatzbereit.
Startschuss ist, wenn der erste Schnee fällt oder Glatteis die Fahrbahnen überzieht. Dann werden 21 Mitarbeiter des Winterdienstes im Schichtbetrieb rund um die Uhr daran arbeiten, 286 Kilometer Bundes-, Landes- und Kreisstraßen in den Landkreisen Mecklenburg-Strelitz und Müritz frei zu halten.
Die Technik ist in einwandfreiem Zustand, teilte Hans-Joachim Conrad vom übergeordneten Straßenbauamt Neustrelitz mit.
Das sei kürzlich beim so genannten Tag der Winterbereitschaft festgestellt worden. „Das ist eine Fahrzeugüberprüfung, die wir jedes Jahr im Herbst durchführen“, erklärte der Dezernent für Betrieb und Verkehr. „Wir lassen die Schilde anbauen, die Streuer durchlaufen, kontrollieren die Beleuchtung“, zählte Hans-Joachim Conrad auf.
Sämtliche Geräte und Fahrzeuge seien auf ihre Funktionsfähigkeit hin überprüft worden. Auch die Zäune, die Straßen vor Schneeverwehungen schützen sollen, seien größtenteils installiert. „Ende Oktober, Anfang November – wenn die Landwirte von den Feldern runter sind – stellen wir an erfahrungsgemäß gefährdeten Stellen die Schneezäune auf“, so der Dezernent des Straßenbauamtes. Etwa 13 Kilometer dieser Schneerückhalte-Vorrichtungen würden im Landkreis aufgebaut.
Ob ein harter oder milder Winter zu erwarten ist, könne jedoch auch der Winterdienst nicht voraussehen. „Es bringt uns nichts, uns auf Prognosen zu verlassen“, so Conrad.
Der Wetterbericht werde stets im Auge behalten und bei Bedarf wird dann schnell entschieden.
Auch, wieviele Tonnen Streusalz in diesem Winter voraussichtlich verbraucht werden, kann Conrad natürlich noch nicht sagen. Im Winter 04/05 seien im Bereich des Straßenbauamtes Neustrelitz 13 000 Tonnen verbraucht worden – eine große Menge. 2,5 Millionen Euro habe das gekostet. Im vergangenen Winter seien es nur 3000 Tonnen für 591 000 Euro gewesen.
Je nach Bedarf werde Salz von einer Firma aus dem Harz nachgeordert. 700 000 Euro seien dafür in den Haushalt eingestellt. Der Winterdienst sei jedoch bemüht, nicht mehr zu streuen als nötig. Alle Lkw seien mit Infrarotkameras und Bordcomputern ausgestattet, die Schnee-, Raureif- und Glätteverhältnis registrieren und die benötigte Streumenge errechnen würden. Egal, wann der erste Schnee falle und wie viel es werde: „Von uns aus“, so Conrad, „kann es losgehen.“




