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15 Konzerte im 15. Jahr


Klein Trebbow. 15 Konzerte im 15. Jahr der Hofkonzerte in Klein Trebbow bieten ab der kommenden Woche Jazz und Weltmusik vom Feinsten, versprechen die Veranstalter Gabriele und Christoph Poland.

Den temperamentvollen Auftakt gestaltet am 2. Mai die Gruppe BrassDa aus der Region, und genau so stimmungsvoll endet die Saison mit dem 146. Konzert am 19. September mit der Gruppe Chelesta, die dem jungen Publikum vom Fusion-Festival bekannt sein dürfte.

Natürlich sind auch viele ganz leise Töne zu hören so vom Gitarristen Vincente Patiz, dem Duo Mara und David, der Gruppe Zabriskie Point. Gute alte Bekannte, die in den Jahren zuvor schon zu hören waren, wie das Duo „Friend’n & Fellow“ finden auch wieder den Weg nach Klein Trebbow.

Dazu gehört auch die Gruppe Market Place, die noch unter anderem Namen 1994 die Geburtsstunde der Hofkonzerte einläutete. Seit vielen Jahren von den Hofkonzerten nicht mehr wegzudenken ist das Konzert der Harderklasse mit Schüler des Neustrelitzers Torsten Harder, jedes Jahr neu und immer wieder etwas Besonderes und Einmaliges, so beide Polands übereinstimmend. Ein besonderes Highlight dürfte auch das Konzert am 6. Juni mit dem Premium Quartett sein mit dem Gast Carl Fortina sein. Der 85jährige, so ist dem Programmheft zu entnehmen, ist der meistaufgenommene Akkordeonist der Welt und war unter anderem an 500 Kinofilmen beteiligt. Und am 22. August steppt in Klein Trebbow so richtig der Bär: mit den Stimulators aus München wird nicht nur das Jubiläumskonzert des Vereins, sondern auch der runde Geburtstag des Hausherrn gefeiert.

Neben den Konzerten erwarten die Besucher Ausstellungen des Briggower Malkreises und eine Fotoschau, gestaltet von Vereinsmitgliedern.

Im Rückblick auf zurückliegenden 14 Jahre erinnern sich Gabriele und Christoph vor allem an Momente voller Freude und Genuss, mit anregenden Gesprächen mit den Musikern. Nie haben sie erlebt, dass die Künstler unzuverlässig waren, nur ein Konzert musste wegen Krankheit abgesagt werden. Die drei Polandschen Kinder sind mit den Hofkonzerten erwachsen geworden. Durch die gemeinsame Arbeit sei der Familienzusammenhalt noch viel stärker geworden, der Verzicht auf große Urlaubsreisen ganz selbstverständlich, denn schließlich kam ja auch die Welt in das kleine Dorf mit seiner herrlichen Landschaft. Und ohne die Hilfe von ganz vielen Freunden, beim Um- und Ausbau der Scheune, bei der Durchführung der Veranstaltungen sind die Hofkonzerte in Klein Trebbow ohnehin nicht denkbar.

Freunde waren es auch, die die Konzertreihe retteten, als es in einem Sommer gar nicht laufen wollte. Im Jahr 2004 gründeten sie zur Unterstützung der Familie den Verein Hofkonzerte Klein Trebbow.


 

Quelle: Nordkurier vom 24.04.2009




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