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Ortsumgehung Mirow


Mirow. Während die Linienführung der Ortsumgehung Mirow in der letzten Abstimmungsphase ist, besteht in Mirow nach wie vor der Wunsch, das Gewerbegebiet am Peetscher Weg über die Kreisstraße 5 (Mirow-Peetsch) an die Umgehung anzubinden.

Diesen Fakt griff der SPD-Landtagsabgeordnete Michael Körner bei einem Unternehmerforum unlängst in Mirow auf und wandte sich mit einer Anfrage zur Straßenanbindung ans zuständige Ministerium.

Inzwischen ist die Antwort eingetroffen, teilte Michael Körner gestern mit. Demnach steht der Bund als Baulastträger auf Grund des Verkehrsaufkommens diesem Begehren skeptisch gegenüber. In der Begründung heißt es: „Ziel der Planung ist es, mit dem Bau der Ortsumgehung Mirow die Leistungsfähigkeit der B 198 zu erhöhen und die Reisezeiten für den Fernverkehr wesentlich zu verbessern. Auf zusätzliche Knotenpunkte soll dabei verzichtet werden, um die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs zu gewährleisten“, gibt Michael Körner die Antwort wieder. Deshalb stimme der Bund einem Anschluss des Kreis- beziehungsweise Gemeindestraßennetzes an die Ortsumgehungen in aller Regel nicht zu. Allerdings gebe es Ausnahmefälle. Voraussetzung sei die Finanzierung durch den Straßenbaulastträger der angeschlossenen Straße (in diesem Fall Landkreis Mecklenburg-Strelitz), so Körner.

Erfahrungen zufolge müsse dabei von Baukosten von zirka 1 Million Euro ausgegangen werden. Außerdem müsste sich der Landkreis an den Planungskosten beteiligen. „Insgesamt kann von mindestens 1,5 Millionen Euro ausgegangen werden“, schreibt der SPD-Landtagsabgeordnete. Sollte der Landkreis signalisieren, dass diese Kosten übernommen werden sollen, müsste im Rahmen der weiteren Planung durch Darlegung des verkehrlichen Erfordernisses die Zustimmung des Bundes zur Anbindung der Kreisstraße eingeholt werden, erklärte Körner.

 

Quelle: Nordkurier vom 30.04.2009
 




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