Informationen
Neuigkeiten
Veranstaltungen
Frage des Monats: Wie erkunden Sie die Kleinseenplatte?
Wettervorhersage
Neuigkeiten im Archiv
Gemeindebrief wird aus der Taufe gehoben
Heute ist Redaktionsschluss für den Gemeindebrief in ganz neuer Form, den die Kirchgemeinden Wesenberg/Strasen, Mirow, Schillersdorf/Kratzeburg und Schwarz/Lärz viermal im Jahr herausgeben wollen.
Wesenberg. Heute ist Redaktionsschluss für den Gemeindebrief in ganz neuer Form, den die Kirchgemeinden Wesenberg/Strasen, Mirow, Schillersdorf/Kratzeburg und Schwarz/Lärz viermal im Jahr herausgeben wollen. Bisher gibt es in Mirow und Wesenberg einzelne Gemeindeblätter. Das Wesenberger Blatt zum Beispiel erscheint alle zwei Monate mit allen Informationen über Veranstaltungen, Danksagungen an Aktive, Rückblicken.
Der Gemeindebrief soll ganz anders aussehen als die über den Kopierer vervielfältigten Gemeindeblätter. „Er wird gedruckt, soll 28 Seiten haben, ist außen farbig und innen in vier Graustufen gehalten. Der Gemeindebrief soll nicht so hausbacken sein und den heutigen Sehgewohnheiten der Menschen mehr entsprechen. So wollen wir nicht nur Gemeindeglieder, sondern auch andere Leute ansprechen“, berichtet der Wesenberger Pastor Torsten Morche über das Vorhaben der vier Kirchgemeinden. Anfang Dezember ist sozusagen Generalprobe – dann erscheint der erste Gemeindebrief.
Um im Vergleich zu den bisherigen Blättern mehr Professionalität in die Gestaltung und Produktion des Briefes einfließen zu lassen, hat man sich der Mitarbeit der Fotografin Kerstin Zegenhagen aus Peetsch versichert. Sie entwarf das Layout für den ersten Brief, bei ihr fließen die redaktionellen Arbeiten aus den Gemeinden, die die Grundlage bilden, zusammen. „So haben wir das konzipiert, wie genau es läuft, wie hoch die Auflage ist – das werden wir dann sehen“, erklärt Torsten Morche. Fernes Ziel ist es, den Gemeindebrief an alle Haushalte zu verteilen.
Der Hintergrund, eine attraktivere Veröffentlichung herauszugeben, ist nicht etwa mehr Geld, das den Kirchgemeinden zur Verfügung stehen würde, im Gegenteil, betont Torsten Morche und erläutert, dass kleiner werdende Gemeindezahlen es verlangen, zu kooperieren und enger zusammen zu rücken. So wie zum Beispiel zwei Gemeinden nur noch einen gemeinsamen Konfirmandenunterricht durchführen. „Der Blick geht also deutlich über den Tellerrand hinaus – auch, was den neuen Gemeindebrief angeht, mit dem wir sparen und uns die Arbeit bei der Herstellung erleichtern wollen“, sagt der Pastor.
Beim Gemeindeblatt ist es bisher so, dass das Redaktionskollegium über die inhaltlichen Schwerpunkte und die Gestaltung berät, dann kommt die Produktion. „Da sitze ich gut einen Tag dran, berichtet Torsten Morche. Dieser Aufwand wird sich durch den Gemeindebrief verringern, die Zeit kann dann für wichtige andere Arbeit genutzt werden.




