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Wesenberg: Systematische Beschilderung gefordert
Das machte Wesenbergs Bürgermeister Helmut Hamp (BfW) gestern im Gespräch mit Volker Schlotmann (SPD), Landesminister für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, im Rathaus der Woblitzstadt deutlich. Auch der straßenbegleitende Bau eines Radwegs entlang der B 198 von Wesenberg nach Neustrelitz habe aus Sicht der Stadt Priorität. Der Schweriner Politiker war auf Einladung des Landtagsabgeordneten Michael Körner (SPD) in die Region gekommen.
Neben dem Ausbau des Radwegenetzes ging es auch um die Stadtentwicklung von Wesenberg sowie um den Bau der Mirower Ortsumgehung, speziell die Möglichkeit einer Anbindung der Kreisstraße ans Gewerbegebiet Peetscher Weg. Als sachkundige Person für Verkehrsfragen war der stellvertretende Neustrelitzer Straßenbauamtsleiter Jens Krage zugegen, der anhand von Kartenmaterial den Stand der Planungen darlegte. Doch zunächst wurde dem Minister bei einem Rundgang über Wesenberger Markt, Einkaufsmeile, Kohschietgang und Burg die Stadt gezeigt, wobei Helmut Hamp auf liebevoll sanierte Häuser und Gassen wies, die das Ambiente der alten Ackerbürgerstadt, die übrigens eine Planstadt ist und am Reißbrett entstand, auch heute noch erlebbar machen. Dabei erfuhr der Minister auch vom größten Bauvorhaben für die nächste Legislaturperiode, der Gestaltung der Uferpromenade am Fuße der Burg.
Vehement setzte sich Helmut Hamp für die Veränderung der Verkehrsregelung an der innerörtlichen Kreuzung B 198/B 122 (Richtung Rheinsberg) ein. „Das ist ein Unfallschwerpunkt, sowas gibt es in keinem Regelwerk“, machte der Bürgermeister auf einen Missstand aufmerksam. Teilweise könnten Fahrzeugführer, die im rechten Winkel abbiegen, die Ampeln nicht einsehen. Dass in ein, zwei Jahren hier baulich etwas geschieht, wie Jens Krage darlegte, wollte Hamp nicht gelten lassen. „Das ist mir zu spät, hier geht es um Sicherheit“, forderte er kurzfristig eine bessere Ampelregelung.
In Sachen Mirower Ortsumgehung war auch Bürgermeister Norbert Pape (CDU) anwesend. Hier warf Jens Krage die Frage der Finanzierung des Knotenpunktes zur Anbindung des Gewerbegebietes auf: Zunächst müsste der Landkreis sich dazu bekennen, wie von Michael Körner in die Wege geleitet. Der Bund würde die Kosten wohl nicht übernehmen, meinte er.
Quelle: Nordkurier vom 05.05.2009




