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„Mit allen gemeinsam Mirow stärken“


Mirow. „Mirow hat so viel Potenzial. Welche Stadt hat das schon?“, sagt Karlo Schmettau (FDP), der von sich behauptet, unverbesserlicher Lebensoptimist zu sein und seit Jahren als Stadtvertreter für die Liberalen im Mirower Stadtparlament kräftig mitmischt.

In diesem Jahr hat er sich höhere Ziele gesteckt. Der 37-jährige Inhaber des gleichnamigen Uhren- und Schmuckgeschäftes Schmettau geht als Bürgermeisterkandidat für die Stadt Mirow ins Rennen und tritt gegen Amtsinhaber Norbert Pape (CDU) an.

„Was ich anders machen möchte? Ich möchte alle politischen Kräfte vereinen, mitnehmen – die stellvertretenden Bürgermeister, die Stadtvertreter, alle“, nennt Karlo Schmettau sein Ziel. Wie er meint, habe die Stadt Mirow die besten Voraussetzungen, die zukünftigen Aufgaben zu meistern: eine einzigartige Lage, Gaststätten mit langer Tradition, eine hohe Vereinsdichte, eine Rettungsleitstelle direkt im Ort, den Ferienpark Granzow, das Welcome Center auf der Schlossinsel und vieles mehr. „Welcher Ort mit 3800 Einwohnern hat das schon zu bieten?“ Und wenn es dann ab 2010 mit dem ausgeglichenen Haushalt klappt, biete sich auch mehr Handlungsspielraum, ist Schmettau überzeugt. Er hält es für richtig, dann auch die Abgabenlast für den Bürger wie Grundsteuer, Gewerbesteuer auf den Prüfstand zu stellen. Zudem liegen ihm Straßenbauvorhaben am Herzen, wie die Granzower Dorfstraße, die Straße zum Torhaus, die Kreisstraße Mirow-Peetsch, die „eine Katastrophe ist“, die Anbindung der Umgehungsstraße ans Gewerbegebiet und einiges mehr. Besonderes Augenmerk gilt der Ordnung und Sauberkeit in der Stadt. Er hoffe, dass „wir das besser hinbekommen“, meint Karlo Schmettau. „Ich weiß, wir haben seit Jahren einen angespannten Haushalt“, aber mit vielen Kleinigkeiten und an der Seite engagierter Bürger hofft der Mirower, dass einiges machbar sein wird. Dabei will er auch für die älteren Bürger immer ein offenes Ohr haben, wie er sagt. „Es gibt wenige Leute, die für irgendwas brennen. Bei mir ist es so“, meint der junge Familienvater, der erst vor sechs Wochen eine Tochter bekommen hat. Übrigens: Lebenserfahrung hat Karlo Schmettau schon in jungen Jahren in der großen weiten Welt gesammelt. Bereits mit 16 ist er zur See gefahren, war in Südkorea, China, Hongkong, Singapur, Russland, Belgien, Malaysia etc. „Die Wende habe ich in Vietnam erlebt, wir wurden zur dortigen Botschaft der DDR eingeladen“, erinnert er sich.

Später dann hat er seine Ausbildung in Berlin zum Uhren- und Edelmetalltechniker absolviert. Seit zirka acht Jahren führt er sein eigenes Geschäft.

 

 

Quelle: Nordkurier vom 05.05.2009




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