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Bürger wünschen „renovierten“ Platz


Wesenberg. „Wir bitten um die Bearbeitung dieses Auftrages“ schrieben Kinder (und Erwachsene) der Wesenberger Siedlung unter ihren „Antrag auf Spielplatzrenovierung“, den sie an die Stadtvertreter schickten.

Diese beschäftigten sich bei ihrer jüngsten Sitzung mit diesem Thema. Horst Rißmann (FDP), der lange Jahre vor Helmut Hamp (BfW) Bürgermeister der Stadt war, berichtete, dass es vor rund zehn Jahren einen ähnlichen Antrag gab. Gemeinsam mit den Kindern wurden die Kosten ausgerechnet – und die wären riesig gewesen.

Dennoch findet es Stadtoberhaupt Helmut Hamp gut, dass sich Kinder und Erwachsene engagieren: „In unserer Demokratie sind wir auch die Stadtvertreter der Kinder.“ Darum soll der „Antrag“ aufgenommen werden, um gemeinsam mit Kindern und Eltern den Spielplatz zu „renovieren“. Zudem verwies Stadtvertreterin Peggy Sarodnik (BfW) darauf, dass sich Wesenberg „Kinderfreundlichkeit auf die Fahnen geschrieben hat“. Sie ergänzte: „Lasst die Kinder Modelle entwerfen. Wir werden sehen, was wir als Stadt uns für das Vorhaben leisten können.“

Ein weiteres Thema, mit dem sich die Abgeordneten beschäftigten, war ein Antrag auf Änderung des Bebauungsplanes des Gewerbegebietes „Am Pump“. Diesen Antrag lehnten elf von 13 Stadtvertreter ab. „Wenn wir das Gewerbegebiet für den Handel öffnen, gefährden wir die Händler in der Innenstadt“, gab Thomas Splett (CDU) zu bedenken. Denn bisher ist es so, dass das Gewerbegebiet nur für produzierende Gewerbe und Handwerk zugelassen ist. Außerdem wurde die Befürchtung geäußert, dass das Land Fördermittel zurückfordert, wenn der Zuschnitt des Gewerbegebietes verändert wird.

 

Quelle: Nordkurier vom 09.05.2009


 




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