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Rathaus-Sanierung soll im Frühherbst beginnen
Darüber informierte Bürgermeister Helmut Hamp (BfW) während der jüngsten Stadtvertretersitzung. Außerdem berichtete er, dass eine vierköpfige Delegation aus der Stadt und dem Amt im Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung zu Gast war, um wegen der Sanierungspläne vorzusprechen. „Wir sind sehr erfreut, dass unsere Vorstellungen Einvernehmen im Ministerium fanden“, sagte Helmut Hamp.
Die Arbeiten sollen in folgenden Etappen realisiert werden: Zunächst erfolgt der Abriss des Nebengebäudes und des hinteren Anbaus, in dem früher das Bauamt saß. Erhalten bleiben das ehemalige Ackerbürgerhaus (jetzt Haupthaus) und das Archiv. Die Keller werden verfüllt. Das Niveau des Fußbodens wird so abgesenkt, dass man ohne Stufen steigen zu müssen, in das Gebäude kommt. Die Decken über dem Erdgeschoss sind in Stahlbauweise auszuführen. Es wird ein Lift installiert, der bis ins Dachgeschoss führt. „Das ist so vorgeschrieben, damit auch Behinderte einfachen Zugang haben“, erläuterte Helmut Hamp. Das Dachgeschoss wird voll wärmegedämmt, um Heizkosten zu sparen.
Geplant ist, das Dachgeschoss für Ausstellungen zu nutzen. Außerdem soll folgendes Platz finden unter dem Dach des Rathauses: der Seniorenklub, das Bürgerbüro, der Arbeitsraum für den Bürgermeister und die Arbeitsstätte für die Stadtvertreter – das wird ein neuer Saal sein, weil sich der bisherige im Nebengebäude befindet, das abgerissen wird.
Während die Stadtvertreter im Juni 2008 beschlossen hatten, dass das Rathaus abgerissen und durch einen Neubau ersetzt wird, sprachen sie sich Februar diesen Jahres aber doch für die Sanierung aus. Grund dafür war ein reduziertes und billigeres Nutzungskonzept, das Sanierungskosten von 600 000 bis 700 000 Euro veranschlagt.
Quelle: Nordkurier vom 13.05.2009




