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Einmaliges Erlebnis im Schnee Skandinaviens


Wesenberg. Dass das Fotografieren eine Leidenschaft des Wesenbergers Lars Hoffmann ist, weiß man inzwischen in der Region – zum Beispiel von Ausstellungen auf der Burg Wesenberg und im Müritzeum Waren.

Er hat aber eine weitere Leidenschaft – Schlittenhunde. Darum entschloss er sich zum großen Abenteuer und nahm Ende März am Schlittenhunderennen „Amundsen Race“ teil. Die 420 Kilometer lange Strecke führte von Östersund in Schweden nach Røros in Norwegen. Ausrichter war der „Amundsen“-Hundeschlittenklub.

„Die Landschaft ist unwahrscheinlich schön, dieses Rennen war ein grandioses Erlebnis“, schwärmt Lars Hoffmann. Wenn auch das Fotografieren nicht im Vordergrund stand – er konnte natürlich nicht davon lassen und jetzt kann man sich Bilder im Internet ansehen. Von der Teamleistung, die Musher (Schlittenführer) und die Hunde, es ist die Rasse Alaskan Husky, gemeinsam vollbringen, erzählt er: „Es ist sehr wichtig, dass die Tiere den Musher kennen und ihm vertrauen, sonst geht es nicht. Denn die Hunde rennen nur, wenn sie rennen wollen. Sie können nicht mit der Peitsche oder bösen Worten dazu gebracht werden. Schlechte Laune überträgt sich auf sie.“

Zu seiner Leidenschaft Alaskan Husky kam Lars Hoffmann während einer Reise nach Alaska, die er zum Fotografieren unternahm. Von dort brachte er sich seinen ersten Schlittenhund mit. Dazu kam noch einer aus Nordschweden. Lars Hoffmann kam dort in Kontakt mit dem berühmten Musher Petter Karlsson. Auf dessen Hof ist einer der Hunde des Wesenbergers ständig untergebracht, den anderen hat er bei sich in der Woblitzstadt.

Weil das Kennen und das Vertrauen zwischen Musher und Alaskan Husky so wichtig ist, fährt Lars Hoffmann regelmäßig auf den Hof von Petter Karlsson im nordschwedischen Lappland, um zu trainieren. Dort durfte er auch sein erstes Hundeschlittenrennen fahren. Für das „Amundsen Race“ begann die Vorbereitung bereits im August vergangenen Jahres. „Petter Karlsson trainierte die Hunde, mit denen ich dann von Ostersund nach Røros fuhr, mit. Sie waren vor dem Rennen schon 3500 Kilometer gerannt“, berichtet Lars Hoffmann. Im Sommer trainiert der Schwede mit einem Quad oder einem alten Auto, die Fahrzeuge lässt er von den Hunden über Schotterpisten ziehen. So waren sie gut vorbereitet auf das Rennen durch die winterliche Seen- und Gebirgslandschaft, das Lars Hoffman zeitlebens nicht vergessen wird.
 

Quelle: Nordkurier vom 13.05.2009




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