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Schillersdorfer Pastor verabschiedet sich
Neuer Lebensmittelpunkt der Familie wird Pinnow bei Schwerin. Tom Ogilvie wird dort Pastor der Kirchgemeinde, seine Frau arbeitet als Gemeindepädagogin in Pinnow und Plate. Viereinhalb Jahre lebten sie in Schillersdorf. „Wir gehen hier nicht weg, weil es uns nicht gefallen hat, wir sind gut angekommen. Aber in Pinnow gibt es bessere Rahmenbedingungen für unsere Familie“, berichtet Tom Ogilvie. Denn dort bekommt er eine 100-prozentige Stelle, währenddessen er hier jeweils eine halbe Stelle hat als Pastor der Kirchgemeinde Schillersdorf-Kratzeburg und in der Jugendarbeit des Kirchenkreises. Hinzu kommt, dass letztere befristet ist. Auch seine Frau hat zwei Arbeitgeber – die Kirchgemeinden Wesenberg und Fürstenberg.
„Natürlich bleibt Wehmut, wenn wir hier weggehen, wir hatten eine schöne Zeit, die Menschen sind freundlich und offen. Auffällig ist die große Verbundenheit zur Kirchgemeinde“, betont Tom Ogilvie. Zu den Pluspunkten hier zählt er auch die sehr gute Zusammenarbeit mit den Kirchenältesten und Ehrenamtlichen. „Und die Menschen haben mich als Seelsorger gebraucht und geholt, zum Beispiel bei Beerdigungen. Das ist wichtig für einen Pastor“, unterstreicht Tom Ogilvie. Gern wird er sich auch an den „Mitmachzirkus“ für Kinder in Kratzeburg erinnern, den er als ausgebildeter Spielpädagoge mit seiner Frau gemeinsam auf die Beine stellte.
Wie es mit der Gemeinde Schillersdorf-Kratzeburg weitergeht, wird demnächst geklärt. „Eine selbstständige Gemeinde wird es nicht mehr geben, aufgrund der demographischen Entwicklung wäre sie zu klein. Zunächst übernehmen zwei Kuratoren die Vertretung: Pastorin Rita Tiedt für Kratzeburg und Pastor Torsten Morche für Schillersdorf.
Im Gottesdienst in Schillersdorf am Sonntag, dem 17. Mai, um 15 Uhr wird sich Tom Ogilvie in der Schillersdorfer Kirche verabschieden. Anschließend gibt es ein Kaffeetrinken in der alten Schule in Qualzow. Henrike Heydenreich-Ogilvie verabschiedet sich am Sonntag, dem 24. Mai, um 14 Uhr in der Kirche Wesenberg.
Quelle: Nordkurier vom 14.05.2009




