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Museum erweitert seine Motorenschau
Neu in den acht Ausstellungsräumen ist die erweiterte Motorenschau, bei der verschiedene Flugzeug-Triebwerke zu sehen sind.
Seit dem vergangenen Jahr ist auf dem Gelände der ehemaligen Erprobungsstelle der deutschen Luftwaffe auch eine alte MIG 21 zu sehen, ein in der Sowjetunion entwickelter Abfangjäger. Stolz ist die Museumscrew auch auf das Modell einer Me262 im Maßstab 1:1, das aus Originalbauteilen zusammengesetzt wurde. Die Messerschmitt war das erste serienmäßig einsatzfähige Militärflugzeug mit Strahltriebwerken. Es wurde als Jagdbomber während des Zweiten Weltkrieges produziert. Auch ein Torpedoschnellboot 131 der Volksmarine ist auf dem Gelände in Rechlin-Nord ausgestellt. Seit Kurzem ist auch die Entwicklung des Museums in einer neuen Ausstellung zu sehen. Modellbauer werden seit Beginn dieses Jahres im Museumsshop fündig. Dort sind unterschiedliche Flugzeug-Modelle in verschiedenen Maßstäben zu haben. Eine Erweiterung auf Schiffsmodelle ist vorgesehen.
Das Luftfahrttechnische Museum Rechlin wird von zwei gemeinnützigen Vereinen geführt. Beide Vereine haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Rolle Rechlins in der Technik der vergangenen 100 Jahre darzustellen und erlebbar zu machen. Jährlich werden etwa 18 000 Besucher gezählt.
Ab dem 1. Juli bieten die Museums-Mitarbeiter jeden Mittwoch um 18.30 Uhr Vorträge an. Referiert wird auch zu folgenden Themen: Die Geschichte Rechlins von 1918 bis heute, Die Geschichte Rechlins bis zum 1. Weltkrieg, Die militärische Wende – Der Abzug der GUS-Streitkräfte und Die Flugzeuglegende Me 262 – Das erste strahlgetriebene Serienflugzeug. Das Museum ist zu erreichen unter Telefon 039823 20424. Geöffnet ist von Mai bis Oktober täglich, auch an Feiertagen, von 10 bis 17 Uhr.
Quelle: Nordkurier vom 16.05.2009




