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Amt Kleinseenplatte will beide Schulen
Amt Kleinseenplatte will beide Schulen
Das entschieden die Mirower Stadtvertreter. „Ich betone ausdrücklich, dass wir beide Einrichtungen entwickeln wollen. Das Amt hat entsprechend seines Haushaltes viel bessere Möglichkeiten als die Stadt Mirow“, sagte gestern Thomas Müller, Vorsteher des Amtes Mecklenburgische Kleinseenplatte, bei einem Gespräch, bei dem es um einen Rückblick auf seine Arbeit ging. Er will wieder für dieses Amt kandidieren und bei der weiteren Entwicklung der Kleinseenplatte mitwirken. Im Zusammenhang mit gegenwärtigen Irritationen in der Woblitzstadt darüber, dass sieben künftige Fünftklässler aus Mirow nicht auf die fortführende Schule in Wesenberg, sondern nach Neustrelitz gehen, sagte er: „Das entscheiden die Eltern. Möglicherweise wollen sie so verhindern, dass die Kinder beim Übergang zum Gymnasium den Schulort noch einmal wechseln müssen.“
Im Rückblick auf seine Amtszeit als Vorsteher, zu dem ihn der Amtsausschuss wählte und die am 1. Januar 2006 begann, hebt Thomas Müller als wichtiges Ereignis hervor, dass es gelang, aus den Ämtern Mirow und Wesenberg eine neue Struktur zu schaffen. Damit sei eine moderne Verwaltung entstanden worden, die den Anforderungen gewachsen ist. Sichtbares Zeichen sei das neue Amtsgebäude in Mirow, dass die Kleinseenplatte würdig repräsentiere und bessere Bedingungen für die Bürger und für die Verwaltung biete.
Als einen der wichtigsten Beschlüsse in seiner Amtszeit und einen Meilenstein für den Fremdenverkehr nannte er die Gründung der Tourismus GmbH. „Die bisherige Tourismus-Förderung war zu kleinteilig. Die Urlauber interessieren keine Verwaltungsgrenzen, darum arbeiten wir an der Vernetzung mit Neustrelitz und der Feldberger Seenplatte – dabei wollen wir der Motor sein“, berichtet Thomas Müller. Gegenwärtig werde ein professioneller Internet-Auftritt vorbereitet. Das Welcome Center in Mirow werde einen weiteren Schub im Fremdenverkehr bringen.
Quelle: Nordkurier vom 20.05.2009




