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Mauer soll saniert werden


Der Prieperter Bürgermeister Manfred Giesenberg (FDP) geht davon aus, dass die Bauarbeiten zur Rettung der baufälligen Prieperter Kirchhofsmauer 2008 beginnen.

Priepert. Der Prieperter Bürgermeister Manfred Giesenberg (FDP) geht davon aus, dass die Bauarbeiten zur Rettung der baufälligen Prieperter Kirchhofsmauer 2008 beginnen. Die Sanierung kostet rund 20 000 Euro. Bisher wurden durch Spenden 6200 Euro gesammelt. „Jetzt müssen wir einen Weg finden, um die fehlenden 14 000 Euro zu finanzieren“, betont der Bürgermeister. Die Kirche befindet sich in gutem Zustand. Sie ist mit ihren Ausstellungen und Konzerten auch ein wichtiger touristischer Mittelpunkt. Jetzt kommt es darauf an, die Mauer, die ein Schandfleck ist, zu sanieren, so der Bürgermeister.

 

Fördergeld fließt begrenzt nach Priepert

Das Fördergeld, mit dem Priepert vom Land für sein hervorragendes Abschneiden beim Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ausgezeichnet wurde, geht nun nur zur Hälfte und nicht ganz „flöten“: Die 30 000 Euro Fördergeld fließen nur von Schwerin nach Priepert, wenn die Gemeinde 22 000 Euro Eigenmittel aufbringen kann, war die Bedingung vom Land (der Nordkurier berichtete). Aber woher dieses Geld nehmen? „Wir haben durch das Streichen anderer Posten im wahrsten Sinne des Wortes 11 200 Euro zusammengekratzt. So können wir wenigstens zwei der vier geplanten Projekte verwirklichen“, erklärt Prieperts Bürgermeister Manfred Giesenberg (FDP).
Die Arbeiten an der alten Traktorenhalle haben bereits begonnen. Die Fassade wird saniert. Es kommt ein komplett neuer Grundputz auf die Fassade, darüber ein Farbputz in einem Muskat-Ton. Dann ist die Halle nicht mehr grau und fügt sich gut am Dorfrand ein, erläutert der Bürgermeister. Erneuert und komplett gestrichen werden auch die Holzgiebel an beiden Seiten. Wenn die Bauarbeiten, die insgesamt rund 16 500 Euro kosten, beendet sind, ist nicht nur ein Schandfleck beseitigt, die Gemeinde hat dann ein sanierte Allzweckhalle. „Dieses Gebäude ist das letzte Gemeinde-Eigentum, an dem noch keine Erneuerungsarbeiten vorgenommen wurden“, berichtet Manfred Giesenberg.
Das zweite Vorhaben mit einem Kostenaufwand von rund 8200 Euro ist die Isolierung und Dämmung der Außenwände des Feuerwehrgerätehauses. Das ist wichtig, um Heizkosten zu sparen. Denn weil das Löschfahrzeug mit Wasser betankt ist, müssen die Temperaturen im Innern des Gerätehauses über null Grad gehalten werden, berichtet der Bürgermeister und ergänzt: „Vielleicht kann bei den Arbeiten gespart werden, so dass auch ein Fassadenanstrich möglich ist.“ Er ist erfreut darüber, dass entsprechend der Ausschreibung die Arbeiten an den beiden Vorhaben nur an Prieperter Betriebe vergeben werden konnten.
Manfred Giesenberg kann noch über einen weiteren Fortschritt für Priepert berichten. Er hatte die Telekom angeschrieben, wann das Dorf an das DSL-System angeschlossen wird. Nicht vor Ende 2008 war die Antwort. Einige Prieperter Betriebe arbeiten intensiv mit dem Internet, für sie wäre das schnelle DSL wichtig, so der Bürgermeister. Gemeinsam mit dem Mobilcom-Shop Neustrelitz fand sich die Lösung: DSL via Satellit. Heute soll die erste Anlage installiert werden.

 

Quelle: Nordkurier vom 10.11.2007




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