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Areal am Wesenberger Hafen soll belebt werden
Während tagsüber die Besucher des Festes nicht gerade in Scharen kamen, war es am Abend zur Livemusik mit „Alive“ brechend voll, berichtete der Gastronom. „Wenn es sonst immer vorwiegend nur ältere Herrschaften waren, die zu dem Konzert kamen, hatten wir in diesem Jahr jede Menge junger Leute da“, sagte er. Und genau das sollte aber nicht sein, da es sich bei der Musik von „Alive“ um Folk, Balladen und Oldies handelt. „Es ist traurig, dass es hier für junge Leute nichts gibt“, sagte Bahrke. Leider hätten die jungen Leute ein wenig die Atmosphäre gestört, berichtete er. Nicht ganz so zufrieden waren auch die Schausteller beziehungsweise Standbesitzer. Sie hätten sich tagsüber doch ein paar mehr Leute gewünscht. Doch Bahrke will nicht aufgeben. Ein weiteres Hafenfest ist für den Monat August geplant. „Um den Biergarten den ich betreibe brauche ich mir keine Sorgen machen,“ sagte er. Ihm liegt vielmehr daran, das Areal um den Hafen etwas mehr zu beleben, so sein Ansinnen. Eine Veranstaltung für junge Leute wäre durchaus denkbar, allerdings wird dies wegen Lärmbelästigung der Nachbarn nicht gehen. „Ich würde gern mal die ganze Wiese nutzen. Immerhin sind die Terrassen zur Burg ursprünglich ja auch mal als Sitzplätze angedacht gewesen“, meinte er. Die Ideen scheinen dem Gastronomen jedenfalls nicht auszugehen. Unterstützt wird er dabei von seiner Lebensgefährtin Karin Krause, die den Hafen bewirtschaftet.
Quelle: Nordkurier vom 25.05.2009




