Informationen

Neuigkeiten


Veranstaltungen


Frage des Monats: Wie erkunden Sie die Kleinseenplatte?



Banner
Banner
Banner

Wettervorhersage



Neuigkeiten im Archiv

Mirower wollen an die Ortsumgehung


Mirow. Was tun, wenn man ein Thema in den Bauausschuss verweisen will, und dieser nicht mehr tagt, weil die Legislatur zu Ende ist?

Letztlich stimmt man dann doch dem Antrag zu. So mehrheitlich geschehen auf der letzten Kreistagssitzung in Sachen Anbindung der Kreisstraße Nummer 5 Mirow-Diemitz an die geplante Ortsumgehung Mirow. Schleierhaft blieb Insidern, warum die SPD das Thema erst jetzt auf die Tagesordnung hob, wurde es doch unter anderem schon im März 2006 im „Mecklenburger Hof“ Mirows mit dem damaligen Verkehrsminister Otto Ebnet (SPD) behandelt.

Auf jeden Fall scheint es nun zu drängen, wie der Antragsbegründung des Kreistagsmitglieds Peter Heise aus Peetsch zu entnehmen war. Nach seiner Darstellung wird in den nächsten Wochen über die endgültige Linienführung der Ortsumgehung entschieden, und da müsse der Landkreis seine Pflöcke im Interesse von Mirows Wirtschaft und des Tourismus in der Region einschlagen. Heise machte geltend, dass das Gewerbegebiet „Am Weinberg“ vor Jahren an der Straße nach Peetsch entstand, weil die Anbindung an die geplante Umgehungsstraße überhaupt nicht in Frage stand. Blieben die Firmen jetzt außen vor, wäre das wirtschaftsschädigend und kontraproduktiv, wenn es um neue Ansiedlungen gehe. Der SPD-Abgeordnete verwies zudem auf tausende Urlauber, die von der Anbindung profitieren würden.

Der 2. Beigeordnete Manfred Peters wird auf Beschluss des Kreistages nun die Angelegenheit in dieser Woche im Straßenbauamt vortragen. Er erwartet, dass sich auch der neue Landrat der Sache annimmt. Der Landkreis hat für 2012 ohnehin den Ausbau der stark lädierten Kreisstraße geplant.
 
Quelle: Nordkurier vom 27.05.2009




[nach oben] [Feedback] [drucken]