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Kaminkehrer wird seinem Ruf gerecht


Mirow. Zu einem bildungspolitischen Frühstück gestaltete sich der Besuch von Kultusminister Henry Tesch (CDU) gestern in der Mirower Kita „Am Weinberg“ des Familienzentrums.

Beide Seiten freuten sich, nach längeren Bemühungen zueinander gekommen zu sein. Auch die Landratsbewerber Heiko Kärger (CDU) und Andreas Butzki (SPD) sowie der SPD-Landtagsabgeordnete Michael Körner hatten sich eingestellt. Die Runde komplettierte Amtsvorsteher Thomas Müller. Hausherrin Edda Augustin erwies sich als versierte Gesprächspartnerin. Tesch hatte zwei Siemens-Forscherkisten im Gepäck und das dazugehörige Weiterbildungsangebot für zwei Erzieherinnen. Rund 100 der Bausätze, mit denen Kinder Phänomenen aus Natur und Wissenschaft nachspüren können, wurden bislang im Land verteilt.

Gesprächsthemen waren Bewegung und ausgewogene Ernährung, die im Fokus der Kita mit ihren rund 100 Mädchen und Jungen stehen, die frühkindliche Bildung, der zunehmende Anteil familiär vorgeschädigter Kinder und die Frage, ob man Eltern zu Trainingsmaßnahmen verpflichten kann. „Ich wünsch- te mir schon, dass die Arbeit der Lehrer und Erzieher nicht an Abendbrottischen wieder kaputt gemacht würde“, so Tesch. Er würdigte das Mirower Familienzentrum. „Es ist noch gar nicht ins öffentliche Bewusstsein vorgedrungen, was Vereine wie der Ihre leisten.“

Am gleichen Tag erhielt die Kita die gute Nachricht aus dem Landratsamt, dass der Förderbescheid für den Krippenanbau in der Post ist. So viel Glück gestern ist kein Wunder: Der Schornsteinfeger war im Haus.
 

Quelle: Nordkurier vom 06.06.2009




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