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Stadtvertreter billigen Projekt für Holzindustrie-Areal
Wie Bürgermeister Helmut Hamp (BfW) dem Nordkurier sagte, streben die Interessenten, die aus der Region stammen, einen Mix aus maritimer, touristischer und Wohnnutzung für die gesamte noch unerschlossene Restfläche an. „Wir kennen die potenziellen Investoren, was für uns von entscheidendem Vorteil ist, und wissen, dass sie auch in der Lage sind, Vorhaben umzusetzen“, so Hamp. Vor rund fünf Wochen hatte die Stadtvertretung ebenfalls in geschlossener Sitzung einem anderen Bewerber eine Absage erteilt.
Wie der Bürgermeister außerdem informierte, werde im Zusammenspiel zwischen Stadt und Investoren nun auch geklärt, wie mit den baulichen Resten auf der Industriebrache verfahren wird. „Und natürlich müssen die Bauherren nun Geld besorgen.“ Die Stadt habe auch eine Reihe von Bedingungen gestellt, darunter die, dass das Gelände einschließlich der Uferzone öffentlich begehbar bleibt. Das sei bei der Vorstellung zugesagt worden.
Nach der letzten Sitzung der Volksvertreter in dieser Legislaturperiode schätzte das Stadtoberhaupt ein, dass die neue Amtsstruktur die letzten fünf Jahre stark geprägt hat. „Auch wenn es widersprüchliche Einschätzungen in der Stadtvertretung gibt, so bin ich doch der Meinung, dass wir mit dem Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte auf dem richtigen Weg sind“, so Hamp gegenüber der Redaktion. Politik und Verwaltung arbeiteten effektiv zusammen.
Drei langjährige Abgeordnete kandidieren nicht wieder: Horst Rißmann (FDP), Jürgen Drücker (CDU), Edith Sensenhauser (Linke)
Quelle: Nordkurier vom 06.06.2009




