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Ein guter Tag fürs Welcome Center
Darüber informierte Kultusminister Henry Tesch (CDU) gestern bei einem Arbeitstreffen auf der Mirower Schlossinsel, an dem neben ihm auch Amtsvorsteher Thomas Müller, Touristik GmbH- Chefin Claudia Leppin, Landratskandidat Heiko Kärger (CDU) sowie der gerade neu gewählte Mirower Bürgermeister Karlo Schmettau (FDP) teilnahmen. Schmettau, der erst kurz zuvor von dem Termin erfahren hatte, nahm die Botschaft mit Freuden zur Kenntnis. „Mit einer solchen Überraschung hatte ich an diesem Tag nicht gerechnet“, sagte er. Wie genau das Geld Verwendung findet, das sei eine administrative Aufgabe, über die der Kreis nun zu entscheiden habe, ergänzte Schmettau. Tesch bekundete die Hoffnung und Absicht, dass das Welcome Center ein Projekt ist, bei dem Stadt, Amtsverwaltung, Landkreis und Land an einem Strang ziehen. Sinn des Treffens war es, „einen
konstruktiven Gedankenaustausch zu führen“. „Die Zusammenarbeit ist auf einem guten Weg“, sagte Tesch im Gespräch mit dem Nordkurier. Jetzt sei der Landkreis gefordert, seinen Eigenanteil zur Verfügung zu stellen und die baufachliche Prüfung voran zu bringen. Überdies sprach sich der Minister für eine baldige Namensgebung aus.
Diesbezüglich äußerte Karlo Schmettau Unverständnis, warum man sich bislang noch auf keinen Titel einigen konnte. „Warum kann das nicht einfach ,Welcome Center Mecklenburgische Seenplatte‘ heißen?“ warf er eine Frage auf. „Ich als Bürgermeister werde es ab heute so nennen, es sei denn, auf höherer Stelle wird eine andere Entscheidung getroffen“, verkündete er. Darüber hinaus sprach sich Schmettau gegenüber dem Minister für ein zügigeres Vorgehen bei der Sanierung des Schlosses aus. „Man kann die Mirower bald nicht mehr vertrösten“, sagte er.
Quelle: nordkurier vom 17.06.2009




