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Parkanlage um Mirower Schloss wieder picobello


Mirow. Die Parkanlage am Mirower Schloss präsentiert sich dem Betrachter gegenwärtig top gepflegt. Das war in diesem Jahr nicht immer so.

Noch vor ein paar Wochen waren viele Mirower und Besucher der Insel überrascht ob des Wildwuchses, der sich auf Wegen und Beeten rund um das Schlossensemble eingestellt hatte. Dass dringend Hand angelegt werden musste, das war auch Ulrich Kache nicht entgangen. Er ist bei der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten im Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin für die Schlosspark-Anlagen in Mirow, Neustrelitz und Hohenzieritz zuständig. Kache bedauerte, dass es nicht schon vor dem Pfingstwochenende – an dem erfahrungsgemäß mit einem großen Urlauberansturm zu rechnen ist – geklappt hat, die Anlage entsprechend herzurichten. Doch in diesem Jahr war die Parkanlage stärker als sonst zugewachsen, so dass ein größerer Pflegeaufwand nötig wurde, erläuterte er. Der Neustrelitzer Gebäudeservice, der

mit der Pflege beauftragt ist, hat die Arbeiten inzwischen ausgeführt. Ansonsten laufen die planmäßigen Pflegearbeiten in der Zeit von April bis Mitte November. Der Pflegeplan beinhaltet die turnusmäßige Rasenmahd, das Reinigen der Strauchflächen, das Beschneiden der Buchsbaumhecken, das Freihalten der Pflasterflächen von Unkräutern, was übrigens manuell geschieht. „Unkrautvernichtungsmittel sind nicht erlaubt“, erklärte Ulrich Kache. Beim jüngsten Eingriff war es überdies erforderlich, den Efeu-Bewuchs entlang der Wege zurück zu schneiden. Auch das sei ordnungsgemäß ausgeführt worden. Alle Vegetation auf den Wegen wurde entfernt, damit die Form der Parkanlage in ihrer Ursprünglichkeit sichtbar bleibt. Im Herbst sollen nun noch einige Frühblüher als Zwiebeln in die Erde gesteckt werden, um den Rasenflächen zu weiterer Blütenpracht zu verhelfen: Gedacht ist an Narzissen, Krokusse, Scilla – alles Blumen, die sich gut in die Rasenflächen einfügen.

Was den ausnahmsweise doch recht späten Saisonstart der Pflegearbeiten anbelangt, so versprach Ulrich Kache: „Wir bemühen uns um Besserung.“
 
Quelle: Nordkurier vom 17.06.2009




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