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Neuer Mirower Bürgermeister nimmt im Amt „Fühlung“ auf


Mirow. So richtig hat Karlo Schmettau (FDP) es selbst nicht geglaubt. Und wenige Tage vor dem Urnengang wurde ihm schon ganz mulmig.

Aber das Votum der Mirower war eindeutig. Knapp 14 Tage nach seiner Wahl zum Mirower Bürgermeister hat sich der junge Familienvater gedanklich auf seine neue Aufgabe eingestellt. „Ich bin gerade dabei, mich reinzuarbeiten, war schon auf dem Amt und habe erste Gespräche geführt“, berichtet Karlo Schmettau, der – bis er richtig ins Amt eingeführt ist – erst noch die Vereidigung abwarten muss. Dennoch wird die neue Aufgabe viel Zeit in Anspruch nehmen. Aus diesem Grund will Karlo Schmettau als Inhaber des Uhren- und Schmuckgeschäfts auch beruflich einige Änderungen vornehmen. Seine Kunden werden ihn künftig nur noch bis Mittags hinterm Ladentisch erleben können. Zwar soll das Geschäft auch nachmittags geöffnet bleiben, dann aber von einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter geführt werden.

Immer dienstags von 15 bis 18 Uhr plant Karlo Schmettau, eine Bürgermeistersprechstunde im Amtsgebäude für die Einwohner anzubieten. Dankbar ist er dem scheidenden Bürgermeister Norbert Pape (CDU), dass dieser ihm Unterstützung bei der Einarbeitung zugesagt hat.

Erste Tätigkeitsfelder sieht Schmettau bei der Prüfung der anstehenden Investitionen. So hat er sich auch die Kosten für den Toilettenbau auf dem Parkplatz vorm Torhaus, die ihm zunächst sehr hoch vorkamen, vom Fachdienst noch einmal aufschlüsseln lassen.

 

 

Quelle: Nordkurier vom 19.06.2009
 




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