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Prieperter wieder zu Gast in Banzkow


Priepert/Banzkow. Wieder einmal waren jetzt Prieperter in Banzkow (Landkreis Parchim) – und wieder waren sie begeistert ob der Gastfreundschaft.

Wie kam es, dass sich zwischen den beiden Gemeinden so eine eher ungewöhnliche Freundschaft entwickelte? Die Damentanzkapelle „DaKaPrie“ Priepert hat es wieder einmal geschafft, wesentlich dazu beizutragen, Brücken zu bauen: Vor zwei Jahren wurde beim Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ Banzkow Sieger, Priepert lag auf Platz zwei. Auf Bundesebene erhielt Banzkow eine Goldmedaille, Priepert eine silberne (der Nordkurier berichtete). Manfred Giesenberg (FDP), Gemeindeoberhaupt von Priepert, beurteilt die Entwicklung so: „Wir sahen und sehen uns im positiven Sinn beide als Vertreter von Mecklenburg-Vorpommern und nicht als Konkurrenten.“ So entwickelten sich Beziehungen. Vor zwei Jahren kamen Banzkower zum Prieperter Havelfest, auf dem die Gäste die vier Damen der Kapelle in ihr Herz schlossen und sie einluden zu

Badewannenregatta und Seniorenweihnachtsfeier. Inzwischen war „DaKaPrie“ schon vier Mal in Banzkow – so wie jetzt auch – und natürlich wieder auf der Bühne.

20 Prieperter, hauptsächlich Senioren, fuhren zu den Partnern im Landkreis Parchim. Peter Kühnert aus Priepert, der in Neuruppin als Busfahrer arbeitet, opferte übrigens extra einen Urlaubstag, damit die Reisenden kostengünstig nach Banzkow kamen, sagt anerkennend der Bürgermeister. Bernd Herzog erzählt beeindruckt von den Heimatstuben in Banzkow: „Das ist ein WBS 70-Bau, war mal Schule, ist jetzt Hotel. Die Gemeinde bekam den gesamten sauberen und ordentlichen Keller mietfrei und konnte wohl insgesamt zehn Heimatstuben einrichten.“

Die Prieperter brachten ein besonderes Gastgeschenk mit: zwei Sonnenblumen – sie sind das Symbol von Banzkow. Die Geschenke sind aus Holz und Kunststoff, so dass Bernd Herzog und Hans-Jürgen Matterne sie auf dem Blumenbeet mitten im Dorf, um das sie sich liebevoll kümmern, aufstellen konnten. Dazu bauten sie ein Betonfundament, damit die Blumen einen sicheren Stand haben.

Die freundschaftlichen Beziehungen mit Banzkow sollen bestehen bleiben, berichtet der Bürgermeister. Nachdem die Prieperter jetzt in Banzkow waren, kommen diese im nächsten Jahr hierher.


 

Quelle: Nordkurier vom 20.09.2009




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