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Im Garten entsteht neue Hütte


Mirow. Der Garten des Familienzentrums Mirow wird gern genutzt. Aber das hat einen Haken: „Wenn die Sonne scheint und kein Wind geht, heizt sich der Garten so auf, dass man es dort kaum aushalten kann“, berichtet Edda Augustin, Leiterin des Jugendzentrums.

Dem „Haken“ wird jetzt abgeholfen. Junge Leute vom Jugendclub bauen unter Anleitung des Clubleiters Bernhard Lange und des Holzgestalters Jörg Hensel eine Sommerhütte, die nicht nur Schattenspender sondern auch Regenschutz sein wird. „Und das wird nicht irgendeine Hütte, sondern ein wohldurchdachtes, gut anzusehendes Projekt. So wie das Baumhaus, das im vergangenen Jahr auch unter der Regie von Jörg Hensel entstand. Es ist sehr schön geworden, darum haben wir wieder die Zusammenarbeit mit Herrn Hensel gesucht“, erklärt Edda Augustin.

Der Holzgestalter erläutert das Vorhaben, das schon im Rohbau steht: Das Gerüst wird aus Robinienstämmen errichtet, die sind sehr widerständig was Feuchtigkeit betrifft. Douglasie wurde für die Spanten verwendet, bei den Dachbrettern kommt Kiefer zum Einsatz. Unter die Bodenbretter, die verschraubt werden, kommen Kanthölzer. Eine ökologische Lösung wurde für das Dach gefunden – es wird begrünt. „Die Dachbretter werden mit Folie abgedichtet, darauf kommen eine Speicherschicht, die die Feuchtigkeit hält, und das Substrat mit Tonkügelchen, auf das die Sämereien kommen“, erläutert Jörg Hensel. Der Sockel der Hütte wird aus Natursteinen gemauert. Wenn demnächst das neue Bauwerk fertig ist, kann es von allen Altersgruppen des Zentrums genutzt werden: Die Senioren trinken Kaffee dort, die Hortkinder feiern Geburtstag, die jungen Leute gucken Filme…


Quelle: Nordkurier vom 25.06.2009




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