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Mirower Discounter-Landschaft im Wandel
Mit Datum 30. Juni hat der Aldi-Markt seine Pforten geschlossen und auch die Immobilie gleich neben der Tankstelle geräumt, die in Obhut der ELB Grundstücksverwaltungsgesellschaft mit Sitz in Bremen steht. Seit gestern nun gibt es einen neuen Mieter in dem frei gezogenen Objekt. Ein alter Bekannter kehrt nach Mirow zurück. Am 22. Juli, 10 Uhr, eröffnet Penny seinen Markt in den Räumlichkeiten. Der neue Standort an der Durchfahrtsstraße sei um einiges attraktiver als der alte Markt, der seit Monaten dicht ist, hieß es seitens des Unternehmens. Zwei der bisherigen Mitarbeiter vom alten Standort sowie fünf neue würden für den neuen Pennymarkt eingestellt. Hier stehen 700 Quadratmeter Verkaufsfläche zur Verfügung. Am alten Standort waren es knapp 100 weniger. Auf dem Gelände sind 80 Parkplätze sind vorhanden.
Für die verlassene Immobilie am Peetscher Weg, die von einer anderen Firma verwaltet wird, gibt es indes keine konkreten Nutzungsvorstellungen – obwohl die Gerüchteküche in Mirow brodelt. Von einem Textilanbieter, einem Bau- und einem Sonderpostenmarkt war schon die Rede. Doch beim Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte ist davon nichts bekannt.
Was Aldi anbelangt, so werden die Mirower und Einkäufer umliegender Orte wohl erstmal ohne das Geschäft mit dem großen „A“ auskommen müssen. Für den avisierten Neubau zusammen mit Edeka gleich neben dem bisherigen Markt (Der Nordkurier berichtete) fehlt noch immer die Genehmigung. „Das Bebauungsplanverfahren läuft“, erklärte Thomas Reggentin vom Fachdienst für Bau, Ordnung und Sicherheit. Die Akte sei zur Genehmigung beim Landkreis eingereicht. Sofern es grünes Licht gebe, könnte es schnell gehen mit dem Bau, „wenn alle ihre Hausaufgaben gemacht haben.“ Dies wurde auch seitens der Bauplanung des Aldi so bestätigt. Demnach steht der Discounter in den Startlöchern, um neu zu bauen.
Was aus den leer stehenden Immobilien – dem alten Penny und dem dann verlassenen Edeka wird – ist bislang noch ungeklärt, hieß es gestern in Mirow.
Quelle: Nordkurier vom 02.07.2009




