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95-Jähriger hält Zeitgeschichte in Büchlein fest
Er war vom 20. Dezember 1950 bis zu seiner Abberufung aus politischen Gründen Mitte Juni 1953 Bürgermeister der Stadt Mirow. Als Mitglied der LDPD (Liberaldemokratische Partei Deutschlands) hatte er es gegenüber der SED im Ort nicht leicht, so dass er schließlich gehen musste. Über diese Zeit informiert er in der gut zu lesenden Broschüre mit großer, detailreicher Themenvielfalt. Volker Schmidt will damit einen Beitrag dazu leisten, dass nicht vergessen wird, wie die Menschen in Mirow und Umgebung bald nach der Gründung der DDR lebten und mit welchen Schwierigkeiten sie zu kämpfen hatten. In der Broschüre erfährt der Leser auch etwas über seine Biographie, zum Beispiel darüber, wie er Stalingrad und Fünfeichen überlebte.
Volker Schmidt hat den Druck der Broschüre aus eigener Tasche finanziert. Darum wird ein kleiner Unkostenbeitrag dafür erhoben. Die Broschüre gibt es bei ihm zu Hause in Mirow, Neue Straße 8.
Quelle: Nordkurier vom 04.07.2009




