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Enger Bezug zur Heimatgeschichte angestrebt
Während bereits in den vergangenen Jahren viel dafür getan wurde, dass die Kinder einen engen Bezug zur Stadt bekommen – unter anderem besuchte Nikolaus von Werle alias Schulleiter Jürgen Gentzen im Rahmen des Geschichtsunterrichts die Klasse 6b – ist für das nächste Schuljahr eine noch stärkere Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchgemeinde in Wesenberg vorgesehen. Darüber informierte Martina Buchert, die amtierende stellvertretende Schulleiterin.
Bei einem ersten Besuch der Klasse 5a unter Leitung des Musik- und Klassenlehrers Holger Klager am 8. Juli erfuhren die Mädchen und Jungen bei einem Rundgang durch das Kirchenschiff mit Pastor Torsten Morche nicht nur Wissenswertes zur Geschichte des Gebäudes, sondern auch, welche Sage sich um die Kette in der Kirchentür rankt. Überdies konnten die Kinder die Kirche unter dem Motto „Orgel zum Anfassen“ als Klangraum erleben. Künftig sollen derartige Führungen zu den historischen Gemäuern wie Kirche, Burg oder Fachwerkhäuser für alle Klassen angeboten und Bestandteil des AWT-Unterrichts (Arbeit, Wirtschaft, Technik) beziehungsweise Geschichtsunterrichts werden. Für die 10. Klassen ist zudem vorgesehen, dass Johannes Zander, der ehemalige Betriebsleiter der Holzindustrie, als Zeitzeuge über den Alltag in der Region Wesenberg/Mirow nach Kriegsende 1945 spricht. Zudem stehen den Schülern Fotoalben zur Schulgeschichte aus DDR-Zeiten zur Verfügung, die auch im Unterricht behandelt werden.
Krönender Abschluss der Gestaltung des Schuljahres unter heimatgeschichtlichem Aspekt ist in jedem Jahr das Burgfest, bei dem die Kinder in historischen Kostümen die Bewirtschaftung des Burghofes übernommen haben und dies auch im nächsten Jahr wieder tun werden, wie es hieß.
Quelle: Nordkurier vom 22.07.2009




