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Internationale Arbeit im Kanutourismus geleistet
Mit der feierlichen Übergabe von Broschüren und dreisprachigen Informationstafeln fand ein internationales Kooperationsprojekt kürzlich einen erfolgreichen Abschluss.
Hohenzieritz. Mit der feierlichen Übergabe von Broschüren und dreisprachigen Informationstafeln fand ein internationales Kooperationsprojekt kürzlich einen erfolgreichen Abschluss. Beteiligt waren: der Masurische Landschaftsschutzpark, der Wigry-Nationalpark (Masurische Seenplatte, Polen), der Naturpark Uckermärkische Seen (Brandenburg) sowie der Müritz-Nationalpark. Beim Nationalparkamt Müritz lag die Kooperation in den Händen von Martin Kaiser, der bei der Abschlussveranstaltung in Polen zugegen war.
Insbesondere im Masurischen Landschaftsschutzpark war es auf dem Fluß Krutynia zur touristischen Übernutzung und Schädigungen der Natur gekommen. Die Kooperation hatte neben dem Erfahrungsaustausch das Ziel, Abhilfe für dieses Problem zu schaffen. Es wurden Broschüren herausgegeben, Informationstafeln errichtet und eine Internet-Seite freigeschaltet (www.krutynia-mazury.pl). Ausgehend von den guten Erfahrungen mit dem Arbeitskreis Wasserwandern im Müritz-Nationalpark gründete sich an der Krutynia ein vergleichbares Gremium. Die dortigen Kanuanbieter unterzeichneten ebenfalls eine Selbstverpflichtung. Mit einer Schulung durch die Bundesvereinigung Kanutourismus wurde Fachwissen an sie vermittelt. Initiiert und organisiert wurde die Kooperation vom Naturpark Uckermärkische Seen und das Projekt gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Osnabrück.
Quelle: Nordkurier vom 22.11.2007




