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Rauchmelder werden Pflicht
das schreibt die Landesbauverordnung vor, berichtet der Fleether Bezirksschornsteinfegermeister Frank Rahn und ergänzt, dass viele Bürger überhaupt nichts wissen über die Rauchmelderpflicht. In seiner täglichen Arbeit – sein Kehrbezirk erstreckt sich von Rechlin über Mirow bis nach Priepert – macht er die Bewohner darauf aufmerksam. Aus Wunsch installiert er die Geräte auch und übernimmt die Wartung im Jahrestakt.
Als Argument für den Einbau der Rauchmelder nennt Frank Rahn eine Zahl: In Deutschland sterben jährlich rund 600 Menschen bei Bränden, die meisten davon durch die tödlichen Brandgase wie Kohlenmonoxyd. Darum sind Rauchmelder vorzugsweise in Schlafzimmern, Kinderzimmern und Fluren anzubringen. In Küchen hingegen macht es weniger Sinn, weil die Melder dort durch Dünste und Dämpfe oder Angebranntes auf dem Herd ausgelöst werden können, erklärt Frank Rahn.
Die Kosten für einen Rauchmelder liegen zwischen 2,50 und bei elektronisch vernetzten Geräten bis zu 70 Euro. „Wenn man sich im mittleren Preissegment bewegt, ist man gut beraten. Ich würde meine Sicherheit nicht von einem preiswerten Gerät abhängig machen“, rät der Schornsteinfegermeister.
Quelle: Nordkurier vom 14.08.2009




