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Töpferhof in Granzin


Granzin. Wer den Töpferhof Steuer in Granzin besucht, kommt an ihm nicht vorbei: Stefan Schöttler. Er ist Keramiker und seine Arbeiten sind nicht nur im Ausstellungsraum zu finden, sondern auch auf dem Hof, wo sie sich ideal ergänzen mit dem Ambiente des Gartens mit den vielen bunten Stauden, den Töpferhof-Inhaberin Doris Steuer anlegte. „Seine Arbeiten sind so gut, dass sie es wert sind, nach außen getragen zu werden“, sagt sie überzeugt.
Mit „nach außen“ ist nicht nur der Töpferhof Steuer gemeint, seine Präsentation soll erweitert werden. Ruhig und sicher sind Stefan Schöttlers Bewegungen, wenn er den Rohton auf der Töpferscheibe nach seinen Vorstellungen formt. Jedes Stück aus seinen Händen ist ein Einzelstück, Serie ist nicht seine Sache. Die Besonderheit seiner Vasen, Krüge, Schalen und anderer Stücke sind ihre Oberflächen, die er akribisch herausarbeitet, hebt Doris Steuer hervor. Er verwendet schamottierte Tonmasse, damit lassen sich die für den Hof mittlerweile typischen Oberflächen der Keramikarbeiten fertigen. „Er beherrscht das Material, so schafft er eine so wundervolle Leichtigkeit“, schwärmt Doris Steuer.
Auf dem Töpferhof angefangen hat Stefan Schöttler schon mit Uwe Steuer. Bei ihm als Meister lernte er eine Menge. Als der Meister starb und Stefan Schöttler allein arbeitete, begann er, seinen eigenen Stil zu entwickeln. Der Keramiker war zu Beginn seiner Zeit auf dem Töpferhof kurz angestellt. Dann machte er sich selbstständig und pachtete die Werkstatt.

Quelle: Nordkurier vom 21.08.2007




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