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Gedenken an Herzog-Haus


Mirow. In ruhiger Atmosphäre wurde am Sonnabend in der Mirower Johanniterkirche der verstorbenen Mitglieder des Großherzoglichen Hauses von Mecklenburg-Strelitz gedacht.

 

Dazu war auch das jetzige Familienoberhaupt Herzog Georg Borwin zu Mecklenburg-Strelitz mit seinem ältesten Sohn Herzog Alexander aus den alten Bundesländern angereist. Nach der Gedenkmesse hielt der katholische Pfarrer i. R. Bernhard Szymanski eine kurze Andacht vor der Gruft ab, in der im Anschluss die Familienmitglieder Blumen niederlegten. Eine internationale Schülerreisegruppe wohnte dem Gedenken bei, an dem auch Landrat Heiko Kärger (CDU) sowie Vertreter vom Mirower Schlossverein, von der Louisengedenkstätte in Hohenzieritz sowie von der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten teilnahmen.

Das diesjährige Gedenken stand im Zeichen zweier Jahrestage. Zum einen jährt sich der Geburtstag des Großherzogs Georg (1779-1860) zum 230. Mal. An seinem 80. Geburtstag war am 12. August 1859 die Neustrelitzer Schlosskirche eingeweiht worden. Zum anderen jährt sich zum 100. Male der Todestag des Herzogs Georg Alexander zu Mecklenburg-Strelitz. Er verstarb unerwartet 1909 in seinem Palais am Fontankaufer in St. Petersburg. Aus diesem Anlass fand im Juni in St. Petersburg ein Gedenkkonzert zur Eröffnung einer Fotoausstellung über sein Wirken in Russland statt. Eine zweite Gedenkaustellung wird ab Oktober im Schloss Oranienbaum bei St. Petersburg gezeigt.
 

Quelle: Nordkurier vom 24.08.2009




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