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Fischerfest-Besucher beeindruckt vom Wels
Ihr Mann Hans Tröschel, der eine Fischbulette genießt, schließt sich dem Urteil seiner Frau an: Wenn die beiden zum Fischerfest der Seenfischerei Obere Havel e. G. in Wesenberg gehen, dann immer auch, um Fisch zu essen.
Auf dem Fischerhof konnten sich die zahlreichen Besucher aber auch über die Arbeit und die Technik der Fischer informieren. Bei der Technikschau erklärten unter anderem die Fischer Daniel Rossow und Johannes Walther, wie mit den modernen Trommelbooten die Zugnetzfischerei betrieben wird: Das Netz wird von der Trommel aus ausgelegt und mit Motorkraft wieder rein geholt. Auf den alten Zugnetzkähnen war die Arbeit anstrengender – auf denen wurde das Netz mit Knüppelwinden geborgen, Körperkraft war gefragt. Diese Kähne werden heute nur noch auf kleinen Seen eingesetzt, erklärt Daniel Rossow und präsentiert gemeinsam mit Johannes Walther einen 80 Zentimeter langen Wels. Der wurde genauso wie zehn Karpfen, fünf Hechte, vier Zander, ein weiterer Wels und 50 Kilogramm Weißfisch beim Zugnetzfischen zu Beginn des Festes gefangen.
Am Stand erzählt Wolfgang Bork, Vorstandsvorsitzender der e. G., der gemeinsam mit Kollegen die Gäste bedient, dass tatsächlich Fischsoljanka und Fischbuletten der „Renner“ sind, aber auch gebratene Maränen werden gern genommen.
Quelle: Nordkurier vom 31.08.2009




