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Bis 2012 gibt es im Mirower Schloss weitere Restaurierungen
Mirow. Die Bauarbeiten am Schloss in Mirow sollen im nächsten Jahr abgeschlossen sein. Das sagte Sebastian Schröder (SPD), Staatssekretär im Schweriner Bau- und Verkehrsministerium, am Freitag bei einem Besuch auf der Mirower Schlossinsel.
Der Residenzschlossverein hatte ihn eingeladen. Nach Abschluss der Bauarbeiten werde es jedoch noch mindestens zwei Jahre dauern, bis auch die Restaurierung vollendet ist. Derzeit wird auch schon die Ausstellung erarbeitet, die künftig im Schloss zu sehen sein wird.
Nach derzeitiger Planung könnten Festsaal und Gartensaal – beide sind so gut wie fertig gestellt – von 2011 an für Veranstaltungen genutzt werden. „Unser Ziel ist es, das Schlossensemble gemeinsam zu beleben und es als Informationsstätte zur Bau-, Dynastie- und Landesgeschichte des ehemaligen Herzogtums Mecklenburg-Strelitz für eine breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen“, sagte Sebastian Schröder. Zu diesem Zweck wurde auch eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit vom für das Schloss zuständigen Landesbetrieb für Bau- und Liegenschaften (BBL) und dem Residenzschlossverein unterzeichnet.
Die Vereinsvorsitzende Sigrun Stahlschmidt sagte, der Verein wolle das Land unterstützen. Sie wünsche sich aber mehr Informationen auch über den Baufortschritt. Am 13. September, dem Tag des offenen Denkmals, gibt es dafür die nächste Möglichkeit. Mitarbeiter der BBL führen dann durch das Schloss, der Verein versorgt die Wartenden mit Kaffee und Kuchen.
Staatssekretär Schröder machte sich schließlich bei einem Schlossrundgang selbst ein Bild vom Fortgang der Bauarbeiten. Es beeindrucke ihn, wie viel seit seinem Besuch vor zwei Jahren geschafft wurde, sagte er. Die für Schloss Mirow zuständige Kunsthistorikerin Friederike Drinkuth, Mitarbeiterin der BBL, erläuterte, mit welcher Sorgfalt und welchem Zeitaufwand etwa verloren gegangene Schnitzereien in der Roten Audienz ersetzt würden und wie zeitaufwändig die Restaurierung der mit Schäferszenen bemalten Wandbespannungen sei. Bislang hat das Land 9,4 Millionen Euro für das Mirower Schlossensemble ausgegeben. Die Finanzierung sei weiter gesichert, hieß es von der BBL.
Nächster Höhepunkt für den Residenzschlossverein ist das VIII. Internationale Festival der Künste vom 12. bis 19. September auf der Mirower Schlossinsel.
Quelle: Nordkurier vom 31.08.2009




