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8500 erleben Seen-Zauber


Mirow. Mit 8500 Besuchern hat die Ausstellung „Zauber einer Seenlandschaft“ auf der Mirower Schlossinsel eine überaus erfolgreiche Saison erlebt.

Zum zweiten Mal stellten das Kunstkabinett Usedom und die Mecklenburgische Versicherungsgruppe mit Arbeiten von fünf Künstlern den Reiz der Müritzregion. „Auf der Klaviatur dieses Themas lässt sich noch weiter spielen“, deutet Galerist Hannes Albers an. 

„Bei diesen Besucherzahlen wäre es sträflich, nicht an eine Fortsetzung zu denken“, resümiert Galerist Hannes Albers nach der zweiten Ausstellungssaison der Remise auf der Mirower Schlossinsel. Aus den bis zum gestrigen Finale gezählten 8500 Zuschauern hätten bei einer Verlängerung gar noch über 10 000 werden können – doch mit dem Festival der Künste (ab 12. September) steht am selben Ort ja bereits der nächste Anziehungspunkt ins Haus.

„Star“ der Ausstellung „Zauber einer Seenlandschaft“ war Falko Behrendt mit seinen Motiven aus dem idyllischen Ulrichshusen (Müritzkreis). Insgesamt fünf Künstler aus Mecklenburg-Vorpommern waren für das Pleinair auserkoren worden, an selbstgewählten Orten zu arbeiten. Den Neubrandenburger Matthias Jaeger zog es direkt nach Mirow, Bernhard Schrock erkundete vom heimischen Podewall aus in Tagesetappen die Umgebung, Otto Sander Tischbein aus Neuenhagen arbeitete in Solzow (bei Röbel), und Ulrichshusen lockte neben Behrendt auch Tanja Zimmermann aus Klein Warin, die im vergangenen Jahr den Kunstpreis der Mecklenburgischen Versicherungsgruppe erhalten hatte.

Im attraktiven Ensemble mit Schloss und Kavaliershaus habe sich die Mirower Remise erneut als Anziehungspunkt sowohl für kunsterfahrenes Publikum als auch für interessierte Touristen bewährt, freut sich Albers. Noch weiter aufgewertet werden könne die Insel durch eine gärtnerische Gestaltung von Parkplatz und Wegen. Thematisch sieht der Galerist jedenfalls noch viele Anregungen für weitere Ausstellungen in der „Zauber“-Landschaft.

 

Quelle: Nordkurier vom 01.09.2009




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