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Für den Katzensteg ein Schild geschnitzt
Strasen. Jetzt wissen auch Touristen in Strasen, dass sie über den Katzensteg gehen, wenn sie über die Bogenbrücke am Hotel „Zum Löwen“ schreiten.
Zu verdanken ist das einem Urlauber. Und zwar Rudi Oertelt, der aus Leipzig stammt, der Frau zuliebe nach Hamburg zog und jetzt zum
30. Mal die schönste Zeit des Jahres in Strasen verbringt. Er schnitzte ein schönes Holzschild, das auf den von Fred Zell gesetzten Pfahl geschraubt wurde. „Die Idee für so ein Schild hatte ich schon, als die Brücke noch aus Stahl war. Aber wie das so ist – man schiebt das immer vor sich her. Jetzt bin ich zum 30. Mal hier, da musste es werden“, erzählt Rudi Oertelt. Katzensteg heißt die Brücke im Volksmund schon seit Jahrzehnten, weil die Katzen immer „drüber weg laufen“, weiß Margot Arlt, die bereits seit 1947 in Strasen lebt. Zu hören sind übrigens auch die Bezeichnungen Katzensteig und Katzenstieg. Das lässt Margot Arlt aber nicht gelten: „Katzensteg heißt es richtig“, betont sie.
Interessant ist, dass sich unabhängig von Rudi Oertelt ein zweiter Mann mit der Katzensteg-Brücke beschäftigte: Klaus-Dieter Lieske, den man im Dorf als Chronist kennt. Über die Brücke hat er jetzt ein Heft vorgelegt. „Ich kam darauf, weil ich beim Material sammeln so viele Bilder der Brücke in ihren sich verändernden Bauformen gefunden habe“, berichtet er. Und so gibt es nun ein interessantes Heft, das bei Wolfgang Zimmermann, dem Vorsitzenden des Heimat- und Kulturvereins Strasen, zu haben ist. Seine Rufnummer: 0162 9449662.
Quelle: Nordkurier vom 03.09.2009




