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Freier Himmel als Name für Marktplatz


Mirow. Der Mirower Marktplatz könnte vielleicht bald den Namen jener Aktionsgemeinschaft tragen, die sich im Kampf gegen das Bombodrom verdient gemacht hat.

 

Das jedenfalls ließ der Mirower Bürgermeister Karlo Schmettau (FDP) jetzt verlauten. Ob es sich jedoch um einen „Freien-Himmel-Platz“ oder aber um einen „Platz des Freien Himmels“ oder einen anderen ähnlichen Wortlaut handeln wird, ist bisher noch unklar. Hier soll auf jeden Fall die Aktionsgemeinschaft in die Planungen einbezogen werden und ihre Vorstellungen unterbreiten, sagte Schmettau. Politisch gebe es für das Ansinnen, das demnächst auch im städtischen Bauausschuss behandelt werden soll, Rückhalt, und auch mit den Vertretern des Freien Himmels sei gesprochen worden.

„Das ist eine gute Idee, die von uns unterstützt wird“, kann sich Barbara Lange, die erste Sprecherin der Aktionsgemeinschaft, derartiges vorstellen. Beim jüngsten Arbeitstreffen des „Freien Himmels“ sei über das Thema Marktplatzbenennung gesprochen worden. Allerdings wies Barbara Lange darauf hin, dass das Vorhaben wirklich noch im Ideenstadium ist. Es sei aber eine Möglichkeit, allen Mitstreitern und jenen, die sich mit dem Freien Himmel verbunden fühlen, gerecht zu werden.

Bereits am 9. Juli, jenem Tag, als das Aus des Bombodroms vom Bundesverteidigungsminister verkündet wurde, war auf dem Mirower Markt bei der spontanen Freudenfeier von der möglichen Umbenennung einer Straße zur „Straße des Freien Himmels“ die Rede. Jenes Unterfangen würde allerdings Nachteile wie etwaige Adressänderungen für Anwohner zur Folge haben. „Das kann man so nicht wollen“, sagte Barbara Lange. Mit der Marktplatz-Benennung würde dagegen niemand im negativen Sinne behelligt.
 

Quelle: Nordkurier vom 03.09.2009




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