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Welcome Center soll 2010 eröffnen
Mecklenburg-Strelitz. Im Sommer 2010, und zwar so, „dass die Saison noch mitgenommen werden kann“, soll das Welcome Center auf der Mirower Schlossinsel seine Pforten öffnen.
Zumindest sieht das der Zeitplan vor. Darüber informierte die kommissarische Geschäftsführerin der gGmbH Welcome Center Mecklenburg-Strelitz, Kristin Naundorf, die Mitglieder des Ausschusses für Bau, Planung, Wirtschaft und Landwirtschaft des Kreistages Mecklenburg-Strelitz bei der ersten Sitzung des Gremiums am Montagabend im Neustrelitzer Landratsamt.
Der vorzeitige Baubeginn sei genehmigt worden, und die Fördergelder wurden bewilligt, so dass damit der Aufbau des Welcome Centers finanziert werden könne. Der Projektstand sei inzwischen der, dass man über das Planungsstadium hinaus ist. „Wir sind sehr aktiv mit den Architekten und Ausstellungsplanern“, sagte Kristin Naundorf. Nun gelte es, minimale Umbauarbeiten im Kavaliergebäude vorzunehmen an Durchgängen und Wänden.
Parallel zu den baulichen Veränderungen werde bereits das Ausstellungskonzept entwickelt, so dass die Ausstellung im April 2010 eingebaut werden kann. „So ist unser Zeitplan, daran wollen wir auch versuchen, uns zu halten“, so die Worte der kommissarischen Geschäftsführerin. Das zugehörige Marketingkonzept sei in Arbeit. Detaillierte Informationen zum Umbau- und Ausstellungskonzept sollen die Ausschussmitglieder zeitnah bekommen.
Kristin Naundorf ließ auf Nachfrage der Anwesenden durchblicken, dass Experten mit der Erarbeitung des Ausstellungskonzeptes befasst sind. „Das erfolgt extern von einer spezialisierten Firma.“ Auf jeden Fall soll mit der Ausstellung ein Spiegelbild des gesamten Landkreises geschaffen werden, wobei nicht nur die Region an sich eine Rolle spielen wird, sondern explizit auch die historische Vergangenheit, sprich historisch bedeutsame Personen wie die drei Königinnen und mehr umfassend dargestellt werden sollen. Ab Oktober wolle man sich mit den Details befassen, umriss Kristin Naundorf den Werdegang.
Die Ausschussmitglieder und die kommissarische Geschäftsführerin verständigten sich darauf, sich spätestens zum Jahresende zu Einzelheiten des Marketingkonzeptes an gleicher Stelle auszutauschen, „damit man sich auch noch einbringen kann“, wie es aus der Runde der Ausschussmitglieder hieß.
Quelle: Nordkurier vom 09.09.2009




