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„Freier Himmel“ begrüßt die länderübergreifende Konferenz
Mirow. Die Aktionsgemeinschaft Freier Himmel e.V. begrüßt die länderübergreifende Konferenz zur touristischen Entwicklung der Region, die gestern in Rheinsberg stattfand, heißt es in einer Pressemitteilung.
Mit dieser Tagung werde ein klares politisches Signal gesetzt: Grünes Licht für eine zivile Zukunft der Kyritz-Ruppiner Heide. „Dem stimmen wir aus ganzem Herzen zu“, unterstreicht Freier Himmel-Sprecherin Barbara Lange. Für dringend erforderlich hält die Aktionsgemeinschaft den Verzicht auf weitere militärische Pläne. Solange der Bund sich militärische Nutzungsoptionen offen halte, sei die für eine touristische Entwicklung dringend notwendige Planungssicherheit gefährdet, heißt es weiter. „Wir sehen uns durch die Rheinsberger Konferenz in unserer Forderung nach einer rechtsverbindlichen Absage an jegliche militärischen Pläne für die Heide unterstützt“, erklärt Barbara Lange. Außerdem sei der Bund in der Pflicht, die militärischen Altlasten zu beräumen. Hinzu komme, dass die Heide ein großartiges Stück Natur sei, das sich in das touristische Gesamtkonzept einfüge. Warum also nicht darüber nachdenken, die Fläche in das Nationale Naturerbe aufzunehmen, fragt Freier Himmel.
Quelle: Nordkurier vom 15.09.2009




