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Baustart am Mirower Markt
Mirow. Die Bauarbeiten am Mirower Marktplatz vor dem „Mecklenburger Hof“ haben gestern offiziell begonnen.
Darüber informierte der Schweriner Bauminister Volker Schlotmann in einer Pressemitteilung. Bereits in der vergangenen Woche wurden die alten Betonplatten durch den Eigentümer des ansässigen Gasthofes abgetragen. Morgen ab 8 Uhr werden die Bäume gefällt. „Wir denken, dass wir bis 16 Uhr fertig sind“, erklärte Peter Ortmann, zuständiger Bauleiter der bauausführenden Firma Baukontor Lange aus Feldberg für die Mirower Maßnahme. Bereits am 29. Februar 2008 war die Fällgenehmigung erteilt worden, war aus dem Landratsamt zu erfahren. Gefällt werden dürfe im Zeitraum vom 1. Oktober bis 15. März, „so wie es in den Bauablauf hineinpasst“, erklärte Christine Büttner vom Umweltamt.
Die Gesamtkosten der Sanierung von über 93 000 Euro werden komplett über die Städtebauförderung getragen, teilte das Bauministerium mit. „Mirow, gelegen in der Mecklenburger Seenplatte, ist mit dem Barockschloss und der Johanniterkirche ein beliebtes Urlaubsziel“, so Schlotmann. „Mit der Neugestaltung des Marktes wird die Stadt für Touristen und Gäste noch anziehender“.
Die 400 Quadratmeter große Fläche wird mit grauen, quadratischen Betonplatten in Kombination mit gelbem Granitkleinpflaster befestigt. Die Treppe soll erneuert und mit einer „behindertengerechten Anrampung“ versehen werden. Der Auftritt erfolgt auf zwei Stufen in halbrunder Form. Zur Töpferstraße hin werden Ziersträucher und Stauden gepflanzt. Vorgesehen ist auch die Neuanpflanzung von drei Bäumen, entweder Platanen oder eine Erlenart, wie Thomas Reggentin vom Fachdienst für Bau, Ordnung und Sicherheit im Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte erläuterte. Die Stämme sollen einen Umfang von 16 bis 18 Zentimeter haben und ähnlich wie die jetzigen platziert werden.
Bereits 2003 und 2004 wurde der erste Abschnitt des Marktes realisiert, wobei die Ausführung bei einheimischen Firmen lag. „Das sichert Arbeitsplätze in unserem Land“, hob Schlotmann hervor. Mirow ist im Jahr 1991 in das Städtebauförderungsprogramm des Landes aufgenommen worden. Mit Hilfe der Fördergelder konnten unter anderem die Töpferstraße, die Rotdornstraße umgestaltet sowie mehr als 20 Sanierungen an Gebäuden vorgenommen werden, ist der Pressemitteilung zu entnehmen.
Quelle: Nordkurier vom 06.10.2009




