Informationen
Neuigkeiten
Veranstaltungen
Frage des Monats: Wie erkunden Sie die Kleinseenplatte?
Wettervorhersage
Neuigkeiten im Archiv
„Neumodische Kunst“ stellt sich als Spielplatz dar
Moderne Kunst oder neumodische Spielgeräte? Was verbirgt sich hinter den stählernen Gebilden, die im Verbindungsweg zwischen Ringstraße und Bundesstraße 198 nahe dem Glockengraben in Wesenberg zu finden sind?
Wesenberg. Moderne Kunst oder neumodische Spielgeräte? Was verbirgt sich hinter den stählernen Gebilden, die im Verbindungsweg zwischen Ringstraße und Bundesstraße 198 nahe dem Glockengraben in Wesenberg zu finden sind? Das wollten mehrere Wesenberger wissen, die sich sehr über den Standort dieser nicht ganz gewöhnlichen Gegenstände, die beiden mitten im Weg stehenden Bänke und den gummiartigen Bodenbelag, wunderten.
Thomas Reggentin, Fachdienstleiter für Bauen, Sicherheit und Ordnung im Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte, klärte auf, dass es sich selbstverständlich um Spielgeräte handelt, was von Kindern auch sofort erkannt worden war. Im Gegensatz zu den Großen wussten sie gleich etwas mit den Drehelementen anzufangen. Aber auch ältere Semester haben die Spielgeräte schon ausprobiert, weiß Reggentin zu berichten. Die gummiartigen „Steine“ – sogenannte Fallschutzplatten – seien vom Gesetzgeber in einem bestimmten Radius vorgeschrieben. Dass der Mini-Spielplatz ausgerechnet in einer Seitengasse seinen Platz fand, sei der Tatsache geschuldet, dass hier die Radwege entlangführen, erklärt Thomas Reggentin. Auch von Spaziergängern würde die Gasse genutzt. Froh ist der Fachdienstleiter, dass die Gesamtmaßnahme, die eigentlich längst abgeschlossen sein sollte, nun weitgehend vollendet ist – wenngleich die Verhandlungen mit der ausführenden Teterower Firma noch andauern. Im Zusammenhang mit der
Gestaltung des Wegstücks wurde die Pflasterung mit Steinen vom Typ Tegula Herbstlaub gerumpelt, beim Bau des Spielplatzes wurden Bodendecker und Flieder gepflanzt. Die Auftragssumme beläuft sich auf 35 000 Euro. Der Spielplatz entstand im Zuge der Initiative „Kinder- und jugendfreundliche Stadt“, zu der das Bauministerium aufgerufen hatte.
Quelle: Nordkurier vom 11.12.2007




